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Geislautern – Die Wiege der Schwerindustrie in Völklingen

1634:
Schwedische und französische Einquartierung. Pest im Land. Nur noch 9 Einwohner.

1648:
Ende des 30-jährigen Krieges. Die Geislauterner Eisenhütte liegt still (XLII. S.54)

1680:
Erste Erwähnung einer Schweizerei und Schäferei in Geislautern, etwa gleichzeitig mit der Schweizerei in Fenne angelegt. Der Geislauterner Schäfer hat das Recht, seine Schafe auch auf WEhrdener Bann zu weiden (XLII. S.57)

1682:
Im Völklinger Taufbuch werden als Geislauterner genannt: Schwarzenholz Johann – Stecheling Benedickt – Koth Johann – Kurz – Quirin Samuel – Porth Gertrud – Zimmermann Johannes – Bergsaal Antonius – Meyer Johann.

1730:
Die große Rheinkarte des Henry Sengre verzeichnet Geislautern als „Keisloutre“.
Die Geislauterner Schäferei besteht noch. Ihr Besitzer ist der Wirt Haldy, Saarbrücken . Die Herde zählt 300 Schafe.
2 Steinkohlengruben sind in Betrieb. Ein neues Hammer werk ist geplant (LVIII. S.19) Geislautern zählt 12 Haushalte.

1733:
Die Geislauterner Eisenhütte war wieder in betrieb, wie die ersten erhaltenen Ofenplatten aus diesem Jahr beweisen. Schon 3 Jahre zuvor hatte Gräfin C.A. von Nassau-Usingen angekündigt an der Rossel ein neues Hammerwerk erbauen zu lassen. Das Werk bestand damals aus „doppeltem Ofen“ mit 2 Paar Wasserrädern getriebenen Blasebälgen, ferner einem großen Hammer mit drei Feuern, einem Rennfeuer und einem kleinen Hammer.

1734:
Der Hüttenschreiber Gottfried Röchling, Saarbrücken, berichtet, daß die Eisenhütte in voller Blüte steht. (XL.s. 36)

1735:
Verkaufte die Hütte 3.052 Zentner Barreneisen für 13.288 Gulden nach Metz.

1738:
Der Metzer Kaufmann und Ratsherr Olry übernimmt für 6 Jahre die gesamte Produktion der Geislauterner Hütte (LVIII. S.86) – Der Bann Geislautern umfaßt 1679 Morgen (LVIII. S.20)

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