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SaarForst beseitigt abgestorbene Bäume im Warndtweiher

#Warndt. Der SaarForst-Landesbetrieb hat die eingegangenen Eschen im Warndtweiher entfernt. Gleichzeitig soll in Kürze der im Zuge der Sanierungsmaßnahmen offenbar mutwillig verstopfte Überlauf kontrolliert werden. Dies teilten Oberbürgermeister Klaus Lorig und der Leiter des SaarForst-Landesbetriebes, Forstdirektor Hans-Albert Letter, in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

„Als Eigentümer des Warndtweihers wollen wir einen Beitrag zu einer weiteren Verschönerung des beliebten Naherholungszieles leisten“, so Hans-Albert Letter. Oberbürgermeister Klaus Lorig wies darauf hin, dass das Sanierungsziel am 2009/2010 umgebauten Warndtweiher erreicht sei, nämlich aus ökologischen Gründen eine dauerhafte Befüllung des Weihers sicherzustellen. Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz als Genehmigungsbehörde, die Untere Naturschutzbehörde und das mit der Planung der Umbaumaßnahmen betraute Büro der RAG MI hätten diese Einschätzung bereits vor drei Jahren bestätigt, so der Oberbürgermeister.


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Ein Ablassen des Weihers wäre ohnehin nicht ohne Weiteres möglich: Bei einer bloßen Entfernung der den Überlauf verstopfenden Gegenstände würde sich eine regelrechte Flutwelle ins Werbelner Bachtal ergießen. Somit bliebe nur ein kontrolliertes Abpumpen des Weihers bis zum alten Wasserstand, was wiederum in Etappen und vor Beginn der Laichzeit erfolgen müsste. Allerdings hätten dann auch die durch den höheren Wasserstand eingegangenen Eschen neu gepflanzt und auch der Strand sowie der Holzsteg erneuert werden müssen.

Da einerseits keine Mittel dafür vorhanden sind und sich andererseits die große Wasser­fläche des Weihers großer Beliebtheit bei den Naherholungssuchenden erfreut, hat man sich darauf geeinigt, den Status Quo zu belassen.

Hans-Albert Letter und Klaus Lorig betonten in diesem Zusammenhang, dass der Großteil der Fördergelder in Gewässerumbaumaßnahmen und die Abdichtung der Weihersohle geflossen sei.

Hintergrund:

Der im Zuge der Sanierungsarbeiten geschaffene neue Überlauf wurde mutwillig verstopft, so dass sich der Weiher wieder in das hintere, zwischenzeitlich trocken gefallene alte Bett ausbreiten konnte. Zwar war es in der Weihersanierungsplanung ausdrücklich vorgesehen, dass sich der Warndtweiher in regenreichen Zeiten wieder in seine alte Weihersohle aus­dehnen kann, jedoch konnte damals nicht von einem dauerhaften Zustand ausgegangen werden.

Dass es – im Gegensatz zu den vor den Sanierungsmaßnahmen erfolgten hydrogeologischen Untersuchungen – wieder einen derart hohen Wasserstand gab, liegt daran, dass einerseits der im Zuge der Sanierung geschaffene neue Überlauf mutwillig verschlossen wurde und andererseits die Gräben in der Umgebung des Warndtweihers, die Mitte des 20. Jahrhunderts künstlich angelegt worden waren, um den Wasserzufluss zum Weiher zu erhöhen, und die viele Jahre zugefallen waren, vom SaarForst im Zuge der Beseitigung der Sturmschäden im Frühjahr 2010 wieder freigelegt worden waren. Somit kann dem Weiher deutlich mehr Wasser zufließen als dies im Vorfeld der Sanierung des Warndtweihers von den Experten prognostiziert worden war.

(PM Stadt VK)

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