Innenministerium veröffentlicht erste Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung 2014
#Saarland Mit der Veröffentlichung erster Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik gibt das Ministerium für Inneres und Sport einen ersten Überblick über die Kriminalitätsentwicklung im Saarland für das Jahr 2014.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2014 verzeichnet mit 75.706 (2013: 72.540) bekannt gewordenen Straftaten eine Zunahme von 3166 Fällen (+4,4 Prozent). Im Vergleichszeitraum stieg die Aufklärungsquote gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte und liegt nun bei 53,3 Prozent (2013: 52,6).
Die registrierten Straftaten gegen das Leben bewegen sich mit 25 Straftaten drei Fälle unter dem Niveau des Vorjahres. Die registrierten Rohheitsdelikte (Raub- und Körperverletzungsdelikte) und Straftaten gegen die persönliche Freiheit sind mit 10.325 Fällen (2013: 10.172) um 153 Fälle angestiegen. Dies entspricht einer Steigerung der Fallzahlen um 1,5 Prozentpunkte.
Die PKS verzeichnet für das Jahr 2014 im Bereich der Diebstahlsdelikte allgemein einen Anstieg von 194 Straftaten. Das sind 0,7 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Damit liegt die Zahl der Diebstahlsdelikte allgemein bei 28.420 Straftaten (2013: 28.226). Im Jahr 2012 betrug die Steigerung noch 2,3 Prozent zum Vorjahr.
Im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls wurden 2.485 Straftaten (2013: 2095) registriert. Damit ist ein Anstieg von 390 Taten (18,6%) zu verzeichnen.
Vermögens- und Fälschungsdelikte: Hier registriert die PKS für 2014 mit 13.729 (2013: 13.297) Straftaten eine Steigerung um 432 Fälle (3,2 Prozent).
Die Rauschgiftkriminalität hat sich die Zahl der registrierten Drogendelikte im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr (2013: 1.897 Fälle) auf 2.302 Straftaten (+405 Fälle) erhöht.
In der Gruppe der Gewaltdelikte registriert die PKS mit 2.448 Straftaten gegenüber dem Vorjahr mit 2.500 Fällen einen Rückgang um 52 Straftaten (-2,1%).
Diese kurze Darstellung zeigt die Gesamtkriminalität für das Jahr 2014 und gibt einen Überblick über einzeln ausgewählte Deliktbereiche. Hintergründe, Bewertungen und Maßnahmen sowie der vollständige PKS-Bericht werden der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz vorgestellt.