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Völklingen in der Zukunft: „Völklingen 2030“

#Völklingen. Von der SPD angeregt, von der CDU begrüßt: Der neue Ausschuss für Innenstadtenwicklung (ISE) hat sich am Mittwoch konstituiert. Nachdem die City-Center-Planungen nach Jahren der Ungewissheit geplatzt sind muss für die Stadt ein neues Konzept her, da sind sich beide Parteien einig.

Selten flanieren die Völklinger durch ihre alte Einkaufsmeile: Leerstände prägen heute das Völklinger Gesicht (Foto: Hell)
Selten flanieren die Völklinger durch ihre alte Einkaufsmeile: Leerstände prägen heute das Völklinger Gesicht, das soll sich durch den neuen Ausschuss ändern. (Foto: Hell)

„Das Thema ist bisher zu oft am Rat vorbeigegangen und negative Entwicklungen waren daher zu spät erkannt worden.“, begründet Erik Kuhn, Fraktionsvorsitzender der SPD, seinen Antrag zur Einrichtung dieses neuen Ausschusses.


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„Insbesondere die Themen Leerstandmanagement, Wirtschaftsförderung, Tourismus, Marketing und Bauplanung im Innenstadtbereich sollen in diesem Ausschuss behandelt und entschieden werden. Dabei wurde das Fördergebiet auf die Fläche begrenzt, die von Rathausstraße, Alte Schulstraße, Karl-Jansen-Straße, Hohenzollernstraße, Danziger Straße und Poststraße umrahmt wird. Mit eingeschlossen werden auch die Bereiche Bahnhof und Weltkulturerbe“, erklärt die SPD in ihrer Pressemitteilung.

So wird das CityCenter definitiv nicht aussehen.
Der Taum vom City-Center Völklingen ist geplatzt.

Die CDU sieht im neuen Auschuss ähnliche Themen: Neben konkreten Themen wie mögliche Verbesserungen beim Leerstands- und Veranstaltungsmanagement, wirksame Wirtschaftsförderung und bessere Verzahnung der Innenstadt mit dem Weltkulturerbe sollen nach den Vorstellungen der CDU auch bislang zu wenig beachtete Grundsatzfragen der Innenstadtentwicklung wie die Erstellung von Gesamtkonzepten gemeinsam mit Interessengruppen und Initiativen der Stadt sowie mit externen Fachleuten auf den Weg gebracht werden. Hierzu könne etwa auch die Zusammenarbeit mit Einzelhandel- und Marketingexperten der Universität des Saarlandes gehören. Auch die Suche nach Fördermöglichkeiten durch entsprechende Programmangebote von Land, Bund und EU soll intensiviert werden. „Aktives und konstruktives Engagement und das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen der Stadtratsmitglieder zur Weiterentwicklung der Innenstadt ist allemal die bessere Alternative als destruktive Kritik und Genörgel, die allzu oft von manchen Fraktionen aus dem Stadtrat zu hören ist“, so bezieht Stefan Rabel, Fraktionsvorsitzender der CDU, Stellung zur Kritik der SPD, der Oberbürgermeister habe keine Alternativen zum City-Center auf den Weg gebracht und zu lange am Projekt festgehalten.

Einig ist man sich beim Ziel des Gremiums

Ziel des neu gebildeten Gremiums ist es, die Innenstadtentwicklung im Hinblick auf Einzelhandel und Besucherfrequenz zu fördern. Im Fokus liegen dabei aber keine Großprojekte wie das City-Center, die dann an fehlenden Investoren und der Haushaltslage scheitern, sondern eine schrittweise Verbesserung der Lage durch überschaubare Maßnahmen, die idealerweise auch gefördert werden können. Da mögliche Maßnahmen aber nicht über Nacht greifen werden, bezeichnet Kuhn das Ziel des Ausschusses als „Völklingen 2030″.

Inzwischen wurden Fenster und Türen aus den leerstehenden Häusern entfernt.
Völklingen 2015: Leerstände prägen das Stadtbild

Erste Aufgabe der Ausschussmitglieder wird sein, vorhandene Konzepte zu sichten, Versäumnisse und Fehlentwicklungen der Vergangenheit aufzuzeigen und Perspektive darzustellen. Dabei soll immer auch der Blick über den Tellerrand bewahrt werden. Externe Fachleute, Bürgerideen und vorbildliche Maßnahmen in anderen Städten sollen zu Rate gezogen werden.

Für die SPD Fraktion sind neben Erik Kuhn auch Brunhilde Folz, Dagmar Girlinger, Wolfried Willeke, Erik Roskothen und Lothar Geisinger im Ausschuss vertreten.

Mitglieder der CDU-Fraktion im neuen Ausschuss sind neben dem Fraktionsvorsitzenden Stefan Rabel der Vorsitzende der CDU Stadtmitte Karsten Vitz, der auch Fraktionssprecher im Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Sport ist, Rüdiger Hirtz, Fraktionssprecher im Werksausschuss Grundstücks- und Gebäudemanagement, Berthold Wirbel, Fraktionssprecher im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss, sowie Klaus Schaefer, der sowohl dem Werksausschuss Grundstücks- und Gebäudemanagement als auch de, Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss angehört.

Hinweis der Redaktion:
Wer Ideen hat darf und soll diese Bitte hier per Kommentar posten – Mitglieder des Auschusses beider Fraktionen wurden darüber informiert, dass wir die Ideen hier sammeln.

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