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Ehemalige Röchling-Bank: Oberbürgermeister weist Kritik aus FDP- und SPD-Fraktion entschieden zurück

Völklingen. Oberbürgermeister Klaus Lorig weist die Kritik aus SPD- und FDP-Fraktion aufgrund der Bemühungen der Stadtverwaltung zum Erwerb der ehemaligen Röchling-Bank in der Völklinger Rathausstraße entschieden zurück. Die Stadt Völklingen, hat er vorgeschlagen, soll das Gebäude kaufen, um die weitere Stadtentwicklung selbst entscheidend bestimmen zu können. Ein solcher strategischer „Vorratskauf“ sei Voraussetzung für städtisches Handeln, bringe die Stadt in die Lage, Herr des Verfahrens zu sein und verschaffe ihr bei der Gesamtentwicklung dieses Bereiches eine bessere Verhandlungsposition.

Die ehemalige Röchling-Bank und Casino
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„Das ist übrigens nicht Neues“, sagt Lorig. Diese Verfahrensweise hat bei zahlreichen innerstädtischen Projekten — z.B. dem Erwerb des Ostrolenk-Parkplatzes, dem Kauf des ehemaligen Sportgeschäfts Lenz in der Poststraße, bei der Sanierung der Jugendstilhäuser in der Rathausstraße sowie beim Kauf des inzwischen abgerissenen Möbelhauses Storch und der anschließenden Neugestaltung des gesamten Platzes zum Erfolg geführt.

Auch beim Erwerb der Gebäudeflächen, auf dem das heutige Völklinger Carré in der Poststraße errichtet wurde, sei man nach denselben Gesichtspunkten vorgegangen. Nicht zuletzt auch der Aufkauf der Kaufhofflächen habe unter Zugrundlegung der genannten Strategie stattgefunden.

Lorig unterstreicht: „Die Bemerkung des Stadtverordneten Kuhn, es sei in den letzten zehn Jahren in der Innenstadt nichts passiert, wird den Realitäten in keinster Weise gerecht und gehört eindeutig in die Abteilung „Polemik“.“

In allen bisher umgesetzten Projekten seien von den Fraktionen des Stadtrates keinerlei Ansätze geeigneter Konzepte gekommen. Vielmehr seien den Gremien alle konstruktiven Vorschläge von der Stadtverwaltung unterbreitet worden. Dabei sei die praktizierte Strategie des Vorratskaufs bisher in allen Fällen vom Rat befürwortet worden.

Im Hinblick auf die angebliche Verhinderung eines Kaufs des Gebäudes der ehemaligen Röchling-Bank durch die Stadt Völklingen habe es zwar Anfragen einer Immobilienfirma gegeben. Es sei aber nie ein notarieller Vertrag über den Kauf des Objekts durch einen nordrheinwestfälischen Interessenten – wie von der SZ berichtet — bei der Stadt vorgelegt worden.

Lorig sagt abschließend: „Im übrigen bin ich derzeit in weiteren Gesprächen über die künftige Entwicklung der betreffenden Immobilien, um mit einem weiteren Interessenten in Zusammenarbeit mit der Stadt eine positive Strategie für diesen zentrale Gebäudekomplex zu entwickeln.“

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Die ehemalige Röchling-Bank und Casino – Rückansicht

Die Verwaltung schlage aufgrund der derzeit laufenden neuen Gesprächsansätze deshalb vor, Beschlüsse zu diesem Paket in einer Sondersitzung Ende August zu fassen.

Zu den Äußerungen von Kuhn sagte er, es wäre sinnvoller, wenn dieser vorher bei der Verwaltung nachfragen würde, um solche Dinge zu klären, statt ungeprüft Behauptungen in die Welt zu setzen.

Eingehend auf das Zitat von Herrn Kuhn in der SZ, der Stadtrat sei die Stadt, nicht ein Einzelner oder der OB erwiderte er abschließend: Auch der nicht: Die Bürger sind die Stadt.

(PI Stadt VK)

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