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Unsere Meinung zum Fall Pflastersteine: "Warum eigentlich nicht gleich?" : Völklingen im Wandel
NachrichtenVölklingen

Unsere Meinung zum Fall Pflastersteine: „Warum eigentlich nicht gleich?“

#Völklingen. Am 20. Juni berichteten wir darüber, dass in Völklingen scheinbar Edelsteine als Pflastersteine verwendet wurden, die scheinbar eine zweijährige Lieferzeit hätten. Nun, die zwei Jahre Lieferzeit haben wir nun wirklich nicht so ganz ernst gemeint. Und ein Edelstein ist auch etwas anderes, doch ist es uns unverständlich, warum die Stadt diese Schäden nicht gleich richtig in Stand setzt.



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Das Thema „Asphalt-Flicken statt Pflaster“ hat in den letzten Tagen gerade in den sozialen Netzwerken seine Runden gedreht, auch die Kollegen der Saarbrücker Zeitung berichteten über diese unschöne, notdürftige Reparatur des erst 2014 verlegten Belags.

Schwarze Flecken ersetzen den erst knapp 5 Jahre alten Verbundstein (Leserfoto)
Schwarze Flecken ersetzen den erst knapp 5 Jahre alten Verbundstein (Leserfoto)

Steine waren wirklich nicht Lieferbar!

Auch wir waren kritisch, denn Presseartikel dürfen auch einmal betont sarkastisch sein! So wie unsere These, dass der „Edelstein“ als Verbundstein wohl zwei Jahre Lieferzeit habe, die wohl von dem ein oder anderen Völklinger für ernst genommen wurde. Wohl auch weil von Seiten des städtischen Pressesprechers auf unsere Nachfrage hin von einer nicht sofort lieferbaren Sonderanfertigung berichtet wurde, Zitat: „Die dort verlegten Steine sind eine Sonderanfertigung und waren – so meine Information aus dem Fachamt – leider nicht direkt lieferbar.“

Warum ersetzen, wenn man reparieren könnte?

Ich, als Autor dieser Nachrichten, frage mich allerdings ernsthaft: Warum hat man nicht bereits vor zwei Jahren umgehend die Pflastersteine gehoben und einfach neu gebettet eingesetzt? Warum wurden die gerade einmal knapp drei Jahre alten Steine offensichtlich entsorgt und über zwei Jahre durch Asphalt ersetzt? Waren sie wirklich schon so beschädigt?

Diese Frage muss auch dieses Mal erlaubt sein, denn das Pflaster war zwar durchaus wackelig geworden – doch scheinbar nicht gebrochen! Und doch wurden auch dieses mal die wackeligen Steine zunächst von Kaltasphalt ersetzt. Erst ein verwundertes Facebook-Posting unseres Lesers Otmar brachte sprichwörtlich die Steine ins Rollen! Plötzlich, nachdem wir und auch die Kollegen der Saarbrücker Zeitung ausführlich darüber berichteten sind Steine zum Verlegen da! Nach nur etwa 14 Tagen kann der Asphalt wieder weichen! Also fragen wir uns doch zu Recht: Warum nicht gleich so?

Plötzlich sind neue Steine da! Nur 14 Tage blieb der neuere Flicken aus Asphalt liegen! Geldverschwendung? (Foto: Hell)
Plötzlich sind neue Steine da! Nur 14 Tage blieb der neuere Flicken aus Asphalt liegen! Geldverschwendung? (Foto: Hell)

Ist dieser Bodenbelag überhaupt an dieser Stelle geeignet?

Und eine weitere Frage sei erlaubt: Wenn bereits nach drei Jahren dieser ‚edle‘ Bodenbelag bereits so beschädigt ist, und nach weiteren zwei Jahren weitere gleichartige Schäden an gleicher Stelle auftauchen, ja dann muss man sich doch auch fragen: „Kann dieser Bodenbelag dieses ständige Ein- und Ausparken überhaupt verkraften? Ist er geeignet?“…. warten wir es ab, wann aus diesem (Edel-)Pflasterstein wieder „Wackelstein“ wird. Red./A.Hell

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