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Ludweiler – Das Hugenottendorf

1802:
Der Ort zählt 77 Familien und 584 Einwohner.

1803:
Die 80 katholischen Einwohner die bisher zur Pfarrei Wadgassen gehörten, wurden nach Großrosseln eingepfarrt.

1810:
625 Einwohner in Ludweiler.

1815:
Nach dem 2. Pariser Frieden kam Ludweiler zu Preußen. Die Preußen führten die Amtsbürgermeisterei Ludweiler-Warndt mit den Gemeinden Ludweiler, Großrosseln, Emmersweiler, Naßweiler, Karlsbrunn, St. Nikolaus und Lauterbach ein.

1817:
Durch die Vereinigung der Lutheraner und Reformierten im Königreich Preußen erlosch in Ludweiler der reformierte Kult.

1830:
Baubeginn des Bürgermeisteramtes Ludweiler.

1838:
Gründung einer Pflichtfeuerwehr.

1830-1855:
Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Bedingungen – die Industrialisierung steckte noch in den Kinderschuhen – wanderten über 300 Ludweiler Einwohner nach Amerika aus.

1838/39:
Bau einer neuen Schule gegenüber der ev. Kirche. 1940 mußte das Gebäude wegen der Marktplatzerweiterung abgerissen werden.
1875 wurde an der Ecke Creutzwald- und Lauterbacher Straße ein zweites Schulhaus gebaut („Hiweler Schule“). Ab 1952 befand sich in dem Gebäude die Gemeindebücherei. 1968 wurde es abgerissen und durch einen Neubau der Volksbank ersetzt.
Eine dritte Schule wurde 1893 im Waldeck auf dem Bann Geislautern gebaut. Später wurde sie zu Wohnräumen umgestaltet und 1988 wegen Bergschäden abgerissen.

1857:
Die ev. Kirche erhielt ihre erste Orgel.

1868:
Gründung des Kreditvereins des Wandts, des Vorläufers der heutigen Volksbank Völklingen-Warndt.

1897:
Erste kath. Kirche in Ludweiler, Kapelle in der „Grunn“ .
Im selben Jahr wurde neben der Hugenotten-Kirche ein neues ev. Pfarrhaus gebaut.

Pfarrhaus (A.Hell 2002)
Pfarrhaus (A.Hell 2002)

 

1899:
Anton Siegwart aus Lauterbach unterrichtete als erster Katholischer Volksschullehrer eine Klasse in einem Wirtshaussaal. 1911 wurde für die kath. Kinder ein eigenes Schulhaus gebaut.

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