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Grube Geislautern – Die Wiege des Kohlenabbaus links der Saar

1926:
Die Französische Grubenverwaltung verlegte die Inspektion XII in die ehemaligen Tagesanlagen der Grube Geislautern am Rotweg. (SZ 1953)

© Paul Ganster
© Paul Ganster

1935:
Die Bezeichnung Berginspektion XII in Steinkohlenbergwerk Geislautern umgeändert. Durch diese Bezeichnung sollte die Erinnerung an die alte Grube Geislautern erhalten bleibe. Von der französischen Grubenverwaltung wurde nach dem zweiten Weltkrieg die alte Bezeichnung XII wieder eingeführt. (SZ 1953)

Das Verwaltungsgebäude der Grube Geislautern
Das Verwaltungsgebäude der Grube Geislautern

1952:
Die Inspektion XII wurde in Grube West umbenannt. Von ihr wurden die Gruben Püttlingen, Ensdorf, Griesborn und Velsen verwaltet. (SZ 1953)

1967:
siedelte die Grube West aus Geislautern nach Ensdorf über. Der Weg zum Verkauf der alten Gebäude wurde nun frei. Land und Stadt erwarben das ehemalige Grubengelände in der Nähe des Rotweges. Das Land erbaute auf dem Gelände das heutige Warndtgymnasium. Etwa sieben Jahre dienten sogar die alten Gebäude als Klassenräume des Gymnasiums. Vorher hatte die Schuhfabrik SERVAS in einem Gebäude ihren Betrieb aufgenommen, jedoch nach nur kurzer Zeit wieder aufgegeben. (SZ 1953)

1978:
Im Februar 1978, nach Errichtung neuer Gebäude für das Gymnasium wurden die Gebäude der alten Schachtanlage abgerissen. Sie waren die letzten Erinnerungen an die alte Grube Geislautern. Wer heute die Anlagen des Warndtgymnasiums betritt und die Straße mit den neuerbauten Wohnhäusern hindurchgeht, ahnt wohl kaum noch, daß er sich in einem alten Industriegebiet Geislauterns befindet. (SZ 1953)

Sportplatz hinter dem alten Verwaltungsgebäude
Sportplatz hinter dem alten Verwaltungsgebäude

An Aschermittwoch wird das alte Direktionsgebäude der Saarbergwerke abgerissen. Das Gelände soll dem Ausbau des schulinternen Sportplatzes und eines Schülerparkplatzes dienen. (SZ 1994)

SZ 1953/1994 = Saarbrücker Zeitung vom März 1953/1994

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