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Rehlinger: Frauenförderung ist Wirtschaftsförderung

#Saarland. „Die saarländische Wirtschaft muss heute noch auf ein großes Potenzial verzichten: Im Saarland sind immer noch zu wenige Frauen in Beschäftigung. Dadurch gehen gerade kleinen und mittleren Unternehmen viel Know-how und engagierte Beschäftigte verloren“, erklärt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zur gestrigen Auftaktsitzung der AG zur Erhöhung der Frauenerwerbsquote des Zukunftsbündnisses Fachkräfte Saar. „Es geht dabei weit über die wichtige Frage der Gleichstellung von Frauen und Männern hinaus. Wir haben heute die am besten ausgebildete Generation von Frauen. Ihr Potenzial für die saarländischen Betriebe zu nutzen bedeutet einen großen Gewinn für die Unternehmen und den gesamten Standort.“Das Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar will die Beschäftigungsquote von Frauen deutlich erhöhen: Bis 2025 könnten so im Saarland rund 19.000 Frauen zusätzlich als Fachkräfte gewonnen werden.


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Die Partner des Zukunftsbündnisses haben für die Beratungen in dieser Arbeitsgruppe weitere Expertinnen und Experten eingeladen, um breit angelegte Lösungsansätze zu erarbeiten und das im Land vorhandene Fachwissen hierfür zu nutzen. So beteiligen sich beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen, des Saarländischen Frauenrats oder auch der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar an der Arbeit der AG.
In der ersten Sitzung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Querschnittsthemen identifiziert, anhand derer konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungsquote von Frauen in bestimmten Lebenslagen erarbeitet werden sollen.

Es gilt vor allem:

  • die Wirtschaft und insbesondere die kleineren und mittleren Unternehmen für das Thema zu sensibilisieren,
  • einen gesamtgesellschaftlichen Mentalitätswechsel herbeizuführen, um insbesondere für die Akzeptanz arbeitender junger Mütter zu werben,
  • die Betreuungsstrukturen zu verbessern.

„Dabei wollen wir gemeinsam Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen in den Fokus nehmen. Gezielt beschäftigen wir uns mit den jeweiligen Situationen von Mini-Jobberinnen, den so gennannten „best-agern“ und Wiedereinsteigerinnen sowie alleinerziehenden Müttern. Ein Schlaglicht werfen wir auch auf Berufseinsteigerinnen und die Frage einer geschlechterspezifischen Berufswahl. Unter anderem beabsichtigen wir, mehr junge Frauen für eine Ausbildung in den MINT-Berufen zu begeistern“, beschreibt Rehlinger den lebenslagenorientieren Ansatz der AG.
Bis zum Herbst wird sich die Arbeitsgruppe regelmäßig etwa alle sechs Wochen treffen, um ein gemeinsames Aktionsprogramm zu erarbeiten. Dieses wird dann im Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar vorgestellt.

Die Partner im Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar sind:

  • Arbeitskammer des Saarlandes
  • Deutscher Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz/Saarland
  • Handwerkskammer des Saarlandes
  • Industrie- und Handelskammer Saarland
  • Ministerium für Bildung und Kultur
  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
  • Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit
  • saarland.innovation&standort e.V.
  • Staatskanzlei des Saarlandes
  • Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände

Die Arbeit der AG unterstützen mit ihrem Fachwissen:

  • Landkreistag Saarland
  • Saarländischer Städte- und Gemeindetag
  • LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar
  • Frauenrat Saarland
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
  • Universität des Saarlandes

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