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Ordnung und Sauberkeit in Völklingen: Auch die CDU arbeitet aktiv gegen Schmutz

#Völklingen. Nachdem Völklingen im Wandel über das Thema Ordung und Sauberkeit berichtete, bat Kevin Frank, als Mitglied der CDU im Stadtrat, Völklingen im Wandel darüber zu berichten was die CDU zu dem Thema beiträgt. Auch die CDU hatte schon seit längerem nach eigenen Beobachtungen, Meldungen von Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Berichten der örtlichen Presse der zunehmenden Vermüllung der Stadt den Kampf angesagt. Dabei ist natürlich festzuhalten, dass dies auf mehreren Ebenen geschehen muss:

  1. Es gilt die Täter, der Müll fällt ja wie gesagt nicht einfach so vom Himmel, zu bestrafen und davon abzuhalten, den Müll illegal zu entsorgen.
  2. Es gilt den illegal entsorgten Müll schnellstmöglich zu entfernen.
Treffpunkt Poststraße: Unter anderem hier häuften sich in letzter Zeit die Anwohnerbeschwerden wegen Schmutz und Müllablagerungen. (Foto: Hell)
Treffpunkt Poststraße: Unter anderem hier häuften sich 2016 die Anwohnerbeschwerden wegen Schmutz und Müllablagerungen, weswegen die CDU einen Rundgang veranstaltete. (Foto: Hell)

Um dies zu erreichen war es für die CDU erst einmal wichtig, einen Überblick über die Zustände zu verschaffen. Auf Grund dessen fand bereits 2016 ein Rundgang in der Innenstadt statt. Darüber hinaus gilt es für die CDU, Ordnung und Sauberkeit in der Stadt wieder herzustellen. Dazu wurden mehrere Anträge an die Verwaltung gestellt:


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  1. Einrichtung einer Müllnotrufnummer und Reaktivierung des „Flotten Fegers“ (Antrag vom 23.06.2016), um illegalen Müll schnell und ohne große Verwaltungswege beseitigen zu können.
  2. Erstellung eines Bußgeldkataloges zur Ahndung auch von Müllvergehen (Antrag vom 21.06.2016; die Presse hatte seinerzeit darüber berichtet).
  3. Entfernung von Altkleidercontainern bzw. Kameraüberwachung derselbigen, um dortige Müllablagerungen zu verhindern, bzw. die Täter verfolgen zu können.
  4. Antrag zur Bereitstellung von APPS mit Müllkalendern etc, um so noch besser über die entsprechenden Termine informieren zu können.

Weiterhin wurden Gespräche mit der beauftragten Firma zur Abholung der gelben Säcke geführt, um auf die bestehenden Probleme der Nicht-Abholung von einzelnen oder mehreren Säcken hinzuweisen. In mehreren Gesprächen mit der Verwaltungsspitze wurde ebenfalls darauf hingewiesen, Müllsünder konsequent zu verfolgen. Dabei ist aber das Problem, dass dieser quasi auf frischer Tat ertappt werden muss. Das Problem ist ein vielschichtiges und man könnte auch vereinfacht sagen: wenn keiner seinen Müll illegal entsorgt, muss auch keiner entfernt werden.

Kevin Frank bei einem Rundgang der CDU-Fraktion (Archivfoto Hell)
Kevin Frank bei einem Rundgang der CDU-Fraktion: In der „Straße am Hauptbahnhof“ hält man sich selten an das vom Oberbürgermeister unterzeichnete Schild mit der Aufforderung seine Abfälle erst einen Tag vor der Abfuhr abzustellen. (Archivfoto Hell)

„Der Müll muss weg!“

Die Beseitigung von achtlos weggeworfenen Mülls im ganzen Stadtgebiet, in Straßen, Grünanlagen, Spielplätzen usw. bindet sehr viele Ressourcen, was wiederum Kosten verursacht, welche zwangsläufig früher oder später auf die Einwohnern selbst umgelegt werden müssen. Dies ist eine gesetzliche Vorgabe zur Kostendeckung, also vereinfacht gesagt: Was die Entsorgung kostet, muss sie durch Gebühren wieder hereinholen. Wird die Entsorgung teurer, steigen auch die Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zwangsläufig. Es darf also nicht sein, dass alle Mitbürger dafür bezahlen, dass einzelne ihren Müll illegal entsorgen. Dies ist natürlich eine schematisch vereinfachte Darstellung der ganzen Aspekte, erklärt aber letztlich in welchem Zusammenhang ein vermeintlich einfaches Thema, nämlich: „Der Müll muss weg“ zu sehen ist.  Es muss nach Meinung der CDU verstärkt auf Kontrollen und Ahndung von Vergehen gesetzt werden. Der Abschreckungsfaktor muss dabei hinreichend groß sein, dass die Menge und Häufigkeit wilden Mülls reduziert wird. Ein bloßes Abfahren des Mülls ohne Konsequenzen würde nach Meinung der CDU bedeuten, dass noch achtloser mit der Thematik umgegangen wird, nach dem Motto: einfach irgendwohin werfen, es wird abgeholt und passieren tut eh nichts. Aus diesem Grund steht die CDU Völklingen auch weiteren Personaleinstellungen im Bereich KOD offen gegenüber, um mehr Präsenz auf der Straße zu zeigen und Vergehen nachgehen zu können.

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