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Kurzarbeit bei Saarstahl: Sinkende Absatzzahlen bringen Unternehmen in Bedrängnis

#Völklingen. Die IG Metall Völklingen rechnet damit, dass die am Freitag angekündigte Kurzarbeit bei Saarstahl länger als drei Monate dauern wird, das berichtet der Saarländische Rundfunk auf seinen Webseiten. „Oberstes Ziel sei jetzt, dass Betriebsrat und Vorstand eine Beschäftigungssicherung für die Mitarbeiter vereinbarten.“, sagte Gewerkschaftssekretär Ralf Cavelius dem SR.

Seniorenbetreuung

Stahlarbeiter warten ab

Noch wissen die Arbeitnehmer von Saarstahl nicht mehr, als dass es Kurzarbeit geben wird, darüber wurden sie am vergangenen Freitag über das Intranet vom Vorstand informiert. Das bedeutet für viele jetzt ersteinmal abwarten.

Die Entscheidung sei absehbar gewesen, berichtete Ralf Cavelius, der Gewerkschaftssekretär der IG Metall Völklingen, gegenüber des SR. Die Absatzzahlen seinen gerade in der Automobilindustrie eingebrochen, was soch nun auch im Saarland auswirkt. Außerdem setzen die Importe von Stahl aus Drittländern in die EU der Branche zu.

Wird Kurzarbeitergeld aufgestockt?

In Anbetracht dieser angespannten Lage gehe der Gewerkschafter nicht davon aus, dass sich die Kurzarbeit auf drei Monate beschränken wird. Nun heiße das oberste Ziel, dass Betriebsrat und Vorstand nun eine Beschäftigungssicherung für die Mitarbeiter vereinbaren. Wie genau die Kurzarbeit gestaltet wird – und vor allem, ob das Unternehmen das von der Arbeitsagentur gezahlte Kurzarbeitergeld aufstocken wird –, soll voraussichtlich in den kommenden Tagen vereinbart werden, berichtet der SR abschließend.

Red.

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