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Artikel ärgert die SPD: Ortsrat Lauterbach kann nichts für kleine Herbstkirmes in Völklingen!

#Völklingen. Beim Lesen eines Artikels einer lokalen Tageszeitung entsteht der Eindruck, der Lauterbacher Ortsrat sei schuld an der geringen Zahl der Schausteller auf der Völklinger Herbstkirmes. Diesen unsinnigen Zusammenhang weist die SPD Völklingen entschieden zurück.Die Völklinger Stadtverwaltung habe den Räten vorgegriffen und mit einer Marktgebühr geworben, die noch gar nicht beschlossen war, so der Pressesprecher Erik Roskothen der SPD. Dies ist höchst undemokratisch und ein schlechter Stil.

Der Lauterbacher Ortsrat habe mit der Senkung der Gebühr für die Herbstkirmes kein Problem, dies läge auch nicht in seinem Zuständigkeitsbereich, so Roskothen. „Jedoch gibt es eine Marktordnung für die gesamte Stadt, die an alle Bedürfnisse angepasst werden soll – nicht nur für die Herbstkirmes.“, so der Parteisprecher.


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Die SPD Fraktion Lauterbach stellt laut Parteiinformation Überlegungen an, in der neuen Marktordnung eine Art „Kleiner Wochenmarkt“ zu ermöglichen. Dies wirft Fragen auf, die zunächst geklärt werden müssen. Da in der Sitzung des Ortsrates kein Vertreter der Marktverwaltung war, hat der Ortsrat einstimmig beschlossen, die Entscheidung zu vertagen. Auch die Ortsräte aus Ludweiler und Völklingen hatten Änderungsvorschläge. Diese müssen diskutiert und in die Ordnung eingebaut werden, so die Mitteilung der SPD. Erst dann kann man diese den Ortsräten und schließlich dem Stadtrat zur Verabschiedung vorlegen. Alle anderen Vorgehensweisen seien unseriös. Eine Zustimmung „unter Vorbehalt“ gäbe es nicht.

„Alle drei Ortsräte haben sich um die Belange ihrer Stadtteile gekümmert. Dabei wurde auch deutlich, wie wichtig es ist, Gremien zu haben, die die Besonderheiten der Stadtteile kennen. Es ist inakzeptabel, dass von Seiten der Stadtverwaltung erwartet wird, dass die Marktordnung eilig durchgewunken wird. Und es ist völlig unnötig, sich als Ortsratsmitglied dafür zu entschuldigen, dass man seine Arbeit ordentlich macht. Sollte allerdings die Entschuldigung des Völklinger Ortsratsmitglieds ein Seitenhieb nach Lauterbach gewesen sein, so ist das als Anmaßung und Frechheit zu bewerten. Er trifft damit auch seine Parteikollegen der CDU, die dem Vorschlag der SPD Fraktion im Interesse Lauterbachs gefolgt sind.“, so teilt es die SPD in ihrer Pressemitteilung mit.

„Die Gebühr für die Herbstkirmes wird sicher gesenkt, aber erst nächstes Jahr. Dann wird sich zeigen, ob die Schausteller Schlange stehen werden.“, so Roskothen. PM SPD/Red.

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