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Investition ins Eigenheim: Kaufen oder Bauen?

#Saarland. Bei der ständigen Erhöhung der Mietpreise stellt der Kauf eines Hauses oder der Bau des Eigenheims eine günstigere Alternative dar, vor allem für Familien. Doch was lohnt sich und was muss man bei einer solch großen Investition beachten?

Wer ein Haus kauft hat viel zu tun: Ob Arbeiten am Stromnetz (Foto), an Sanitäranlagen oder Schönheitsreparaturen. (Foto: Privat)
Wer ein Haus kauft hat oftmals viel zu tun: Ob Arbeiten am Stromnetz (Foto), an Sanitäranlagen oder Schönheitsreparaturen. (Foto: Privat)


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Hausbau vs. Hauskauf

Die Vorteile beim Bau des eigenen Hauses liegen auf der Hand: Man kann sich sein eigenes Traumhaus erschaffen und über die Anzahl und Größe der Zimmer, die Lage des Hauses und das Aussehen der Umgebung selbst entscheiden. Im Gegensatz zu einer gekauften Immobilie sind die Nebenkosten bei einem neuen Haus deutlich niedriger und die Restnutzungsdauer der Immobile ist merklich länger, denn bautechnisch und energetisch ist sie immer auf dem neuesten Stand. Viele Hausbauer legen vor allem viel Wert auf die Erstnutzung ihres eigenen Hauses: Alles ist neu und niemand hat vorher darin gewohnt. Trotzdem steht man beim Hausbau unter ständiger Belastung und Anspannung, schließlich müssen zahlreiche Entscheidungen in kürzester Zeit getroffen werden. Das heißt man muss sich in die Vor- und Nachteile vieler Fachgebiete einarbeiten oder Fachleuten vertrauen. Wenn der Bau reibungslos abläuft, kann es trotzdem bis zu  eineinhalb Jahren dauern, bis das Haus einzugsbereit ist. Leider kann es beim Bau immer zu ungeahnten Problemen kommen, da auf einige Kleinigkeiten geachtet werden und man sich auf viele Personen und Firmen verlassen muss. Ungeplante Schwierigkeiten können zudem die Kosten schnell in die Höhe treiben.
Der Hauskauf läuft hingegen deutlich schneller ab, denn viele Entscheidungen und Behördengänge müssen hier nicht mehr erledigt werden. Weiterhin ist es für einen Laien deutlich einfacher zu beurteilen, ob das Haus geeignet ist. Immerhin kann man hier das fertige Objekt bereits besichtigen und von einem Fachmann im Vorhinein überprüfen lassen. Auch finanziell kommt man beim Kauf einer Immobilie günstiger weg. Man kann sogar richtige Schnäppchen erbeuten. Allerdings muss der Hauskäufer natürlich das nehmen, was der Markt gerade bietet und bei der Gestaltung des Eigenheims ist man eingeschränkt. Zwar ist es möglich, Rohre, Heizungen und auch Wände zu versetzen oder auch zusätzlich Dinge einzubauen, aber letztendlich muss sich der Aufwand lohnen.

Was beim Bau und Kauf des Eigenheims zu beachten ist

Im Grunde genommen ist die Entscheidung zwischen Hausbau oder Hauskauf abhängig vom Budget und dem jeweiligen Wohnkomfort abhängig. In beiden Fällen sollte man sich vergewissern, für die laufenden Kosten auch wirklich aufkommen zu können. Die ING-DiBa stellt online einen kostenlosen Baufinanzierungsrechner zur Verfügung, mit dem vorausschauend geplant und die monatliche Belastung für Zinsen und Tilgung korrekt berechnet werden kann. Wer sich für den Bau eines Eigenheims entscheidet, sollte jeden Bauvertrag von Fachmännern prüfen und sich unbedingt alle Bürgschaften des Bauträgers vorlegen lassen. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn man nach Baufortschritt zahlt oder sogar mit dem Bauträger vereinbart, erst zu zahlen, sobald alles fertig gebaut wurde. Das kostet zwar mehr, aber man ist letztendlich auf der sicheren Seite. Schaden kann es außerdem nicht, wenn man dem Grundeigentümerverband beitritt, der einen bei juristischen und wirtschaftlichen Fragen zur Seite steht.

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