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Wettbewerb für neue Reha-Klinik auf den Weg gebracht

Völklingen. So wie es aussieht könnte es nun doch etwas mit Reha-Klinik am früheren Michaels-Krankenhaus werden. Klaus Lorig, Oberbürgermeister der Stadt Völklingen ist optimistisch, doch die Cusanus-Trägergesellschaft spricht noch von einer „Vorprüfung“.

Gestern sah man keine Metalldiebe mehr, gestern Morgen gingen wieder seriös gekleidete Damen und Herren mit Aktentaschen in das ehemalige Krankenhaus. Hier ist gestern das Kolloquium für einen Architektenwettbewerb für eine Reha-Klinik am Standort St. Michael gestartet. Eingeladen waren dazu die Staatssekretärin Gaby Schäfer (Sozialministerium) und Oberbürgermeister Klaus Lorig. Bereits im Vorfeld äußerte Lorig die Hoffnung das traditionelle Bindeglied zwischen den Völklinger SHG-Kliniken und dem Püttlinger Knappschafts-Krankenhaus mit der neuen Reha-Klinik als Bindeglied zu stärken.


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Doch die Entscheidung steht noch offen, denn die Hoffnung wird durch eine Pressemitteilung der Cusanus-Trägergesellschaft Trier (CTT) gedämpft. Der mögliche Bauherr teilte  der Saarbrücker Zeitung auf deren Anfrage mit, man habe vor, mit dem Kolloquium die Vorprüfungsphase abzuschließen. Es diene dazu, herauszufinden, in wie weit ein Investitionsengagement am Standort Völklingen gegeben sein könne. Es gelte, eine Konkretisierung der Zahlen und Faktenlage vorzunehmen. Der Standort St. Michaels-Krankenhaus als künftiger Standort der Reha-Klinik St. Hedwig in Illingen stünde damit nach wie vor nicht fest. Erst im zweiten Halbjahr 2013 sei nach Abschluss des Vorprüfverfahrens mit einer Entscheidung der Gesellschafterversammlung der CTT zu rechnen.

In Illingen hat sich bereits im Frühjahr ein Aktionsbündnis zur Erhaltung der Reha-Klinik gegründet. Laut des Dillinger Bürgermeisters Armin König arbeiten dort Zivilgemeinde und Kirchengemeinde eng zusammen, um breite Unterstützung bei Mitarbeitern, Bürgern, Vereinen, kirchlichen Gruppen, Hilfsorganisationen und Parteien zu gewinnen. Damit möchte man die Verantwortlichen überzeugen die Reha-Klinik in Illingen zu belassen.

Die Saarbrücker Zeitung berichtet weiter:

Auch bei der Mitarbeitervertretung der CTT war der Umzug von Illingen nach Völklingen bereits ein heißes Thema. Hans-Josef Börsch, stellvertretender Vorsitzender, wies Mitte Juni auf eine interne Rahmenvereinbarung hin. Laut dieser solle bis spätestens Mitte 2014 mit der Planung und dem Bau einer neuen Reha-Einrichtung begonnen werden. In diesen Neubau, der im Areal des ehemaligen Michaels-Krankenhauses hochgezogen werden soll, sollten bis Ende 2016 rund 20 Millionen Euro investiert werden.

 

Am 1. April 2009 schloss das Michaels-Krankenhaus, die Saarland-Heilstätten GmbH (SHG) erwarb das Areal für ca. 2,3 Millionen Euro von der Marienhaus GmbH. Auch die SHG plante im früheren Michaels-Krankenhaus eine Reha-Klinik einzurichten, diese sollte mit rund 100 Betten ausgestattet sein. Mitte 2010 begann man mit Abrissarbeiten, der damalige Startschuss für das Projekt, welches jedoch später ins Stocken. Dabei wurde auch die Krankenhauskapelle abgerissen. Mitte dieses Jahres gab die SHG das Gelände an den ursprünglichen Träger, die Marienhaus GmbH, zurück. Über diese gelangte das Objekt dann an die Cusanus-Trägergesellschaft Trier.

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