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Wer denkt schon ans Nirvana?! Sorgen und Wünsche buddhistischer Gläubiger in der frühen Phase des Buddhismus

Ringvorlesung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte – Donnerstag, 3. November 2016, 18.30 Uhr, Eintritt frei

#Völklingen. Im Rahmen der Ringvorlesung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte spricht am Donnerstag, dem 3. November 2016, Prof. Dr. Monika Zin über die Wünsche und Sorgen buddhistischer Gläubiger in der frühen Phase des Buddhismus. Ihr Beispiel sind die Reliefs und Malereien in Höhlen des zentralindischen Ajanta. Sie stammen aus der Zeit des 1. Jahrhunderts vor Christus bis zum 5. Jahrhundert nach Christus und gewähren Einblicke in das tägliche Leben ihrer Entstehungszeit. Die Malereien zeigen, dass viele Gebete nicht dem Erreichen der Erlösung, sondern guten Geschäften und der gefahrlosen Heimkehr galten. Monika Zin ist Professorin für Indologie an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.


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Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, der Eintritt ist frei. Vor der Vorlesung bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ab 18 Uhr einen speziellen Themenrundgang durch die Buddha-Ausstellung an. Der Eintritt zu dem Themenrundgang ist ebenfalls kostenfrei.

Die Ringvorlesung zur Buddha-Ausstellung nimmt den kulturellen und künstlerischen Kontext in den Blick, in dem die Kunstwerke der Ausstellung stehen. Acht allgemeinverständliche Vorträge von internationalen Experten geben den Besuchern die Gelegenheit, die Kenntnis über die buddhistische Kunst und Kultur zu vertiefen und mehr über eine Welt zu erfahren, die vielen westlichen Menschen fremd ist. Die Ringvorlesung zu „Buddha“ ist eine Kooperation des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit der Universität des Saarlandes und der Universität Trier.

Die Vorträge begleiten die Großausstellung „Buddha. Sammler öffnen ihre Schatzkammern – 232 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2.000 Jahren“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Sie zeigt Meisterwerke buddhistischer Kunst aus den vier asiatischen Regionen Südasien, Ostasien, Südostasien und der Himalaya-Region. Die Ausstellung bietet einen einzigartigen Überblick über die buddhistische Kunst Asiens vom 1. Jahrhundert vor Christus bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die Exponate stammen ausschließlich aus Privatsammlungen und waren in diesem Umfang noch nie zu sehen. Ein großer Teil der Exponate wird zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Schirmherr der Ausstellung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist Seine Heiligkeit der XIV. Dalai Lama.

Die Buddha-Ausstellung wird von einem ausführlichen Begleitprogramm flankiert. Meditationen mit buddhistischen Mönchen, Qigong-Übungen, Themenführungen und Kinderführungen lenken den Blick und die Sinne auf das Thema Buddhismus. Zur Buddha-Ausstellung hat das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf dem 600.000 Quadratmeter großen Gelände einen „Pfad der Erkenntnis“ mit acht Meditationsstationen eingerichtet. In der Möllerhalle sind Fotografien des berühmten amerikanischen Magnum-Fotografen Steve McCurry zur Kultur des Buddhismus zu sehen, die er auf seinen zahlreichen Reisen nach Tibet, Indien, Sri Lanka, Myanmar, China, Japan, Thailand und Kambodscha aufgenommen hat.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Es bewahrt das Erbe der Industrialisierung für kommende Generationen. Regelmäßig bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch anderen Welt-Kulturen ein Forum und schafft so einen Raum für einen Dialog zwischen den Kulturen.

Prof. Dr. Monika Zin (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig):
„Wer denkt schon ans Nirvana! Sorgen und Wünsche buddhistischer Gläubiger im Spiegel der Malereien von Ajanta“, Donnerstag, 3. November 2016, 18.30 Uhr, Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Gebläsehalle

PM WKE

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