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Wandern Sie virtuell durch die Wunderkammer von „Mon Trésor“!

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte bietet ab sofort eine faszinierende 3D-Entdeckungsreise durch die Schau

#Völklingen. Noch konnte wegen Corona niemand die Ausstellung erleben. Und so wartet „Mon Trésor. Europas Schatz im Saarland“ komplett eingerichtet und ausgeleuchtet im Dornröschenschlaf auf BesucherInnen. Doch die Rettung naht – zumindest digital. Denn nachdem bereits die persönlichen Schatz-Einsendungen zahlreicher Menschen auf der Internetseite www.mon-tresor.org zu sehen sind und quasi eine private Schatzkammer bilden, kann man sich nun virtuell durch die von nahezu allen Stellwänden befreite Gebläsehalle bewegen und das neue Raumgefühl dieser Schatzhalle erahnen. Eine spannende Entdeckungsreise per Mausklick, verfügbar auf jedem Computer dieser Welt.



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Blick in das Interieur der "Olympic" Die Ausstellung "Mon Trésor. Europas Schatz im Saarland" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Blick in das Interieur der "Olympic" (1911 - 1935), dem nahezu baugleichen Schwesterschiff der "Titanic". Beide Schiffe wurden vom Maschinenraum bis zur ersten Klasse mit Bodenfliesen aus dem Hause Villeroy & Boch (mit Sitz in Mettlach) ausgestattet. Die kostbare Innenausstattung der Olympic aus Eiche wurde versteigert. Und so kamen Wände des Gymnastiksaals und des Treppenhauses der ersten Klasse in die Schatzkammer eines saarländischen Sammlers. Screenshot der Online-Ausstellung, Copyright Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Markus Lutz
Blick in das Interieur der „Olympic“
Die Ausstellung „Mon Trésor. Europas Schatz im Saarland“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Blick in das Interieur der „Olympic“ (1911 – 1935), dem nahezu baugleichen Schwesterschiff der „Titanic“. Beide Schiffe wurden vom Maschinenraum bis zur ersten Klasse mit Bodenfliesen aus dem Hause Villeroy & Boch (mit Sitz in Mettlach) ausgestattet. Die kostbare Innenausstattung der Olympic aus Eiche wurde versteigert. Und so kamen Wände des Gymnastiksaals und des Treppenhauses der ersten Klasse in die Schatzkammer eines saarländischen Sammlers.
Screenshot der Online-Ausstellung,
Copyright Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Markus Lutz

Wer sich auf die digitale Reise macht, wandert an den weltweit einmaligen Gebläsemaschinen entlang, auf Wegen, die zuweilen seit Jahren versperrt waren. Und geht vorbei an lange verborgenen Teilen der Halle mit Arbeiterspinden, Maschinensteuerung und einer Telefonzelle, die zu Betriebszeiten Schutz vor dem Lärm der Maschinen und Möglichkeit zu Kommunikation bot. Online kann man schon mal einen Blick in diese Telefonzelle werfen: Die Nummern an der Wand und an der Kreidetafel sind immer noch zu lesen. Auf dem 3-D-Rundgang (Realisation: Markus Lutz) wartet noch so manche Überraschung: Da ist zum Beispiel der Gollenstein, der größte Menhir Mitteleuropas, der in monumentaler Größe zu entdecken ist. Oder Sie treten ein in den geheimnisvollen „Bierdeckelraum“ – ein ganz besonderer und nur Eingeweihten vorbehaltener Rückzugsraum zu Betriebszeiten der Völklinger Hütte, der nun restauriert für einige Monate in der Gebläsehalle steht. Und selbst eine intime Begegnung mit dem Dillinger Triptychon, das normalerweise nur an drei Tagen im Jahr im Dillinger Saardom zu sehen ist und nun sozusagen in Quarantäne auf reale BesucherInnen hofft, ist endlich möglich, sobald man virtuell die Kapelle der Ausstellung betritt.

„Dank zahlreicher Filme, Texte und Radiobeiträge ist „Mon Trésor“ glücklicherweise schon sehr lebendig. Die digitale 3D-Reise bietet nun aber eine Steigerung besonderer Art an:  einen verblüffend lebensnahen Totaleindruck der Ausstellung. In Zeiten von Corona ist das eine ausgezeichnete Gelegenheit, um sich das Warten bis zur Öffnung der Schau zu verkürzen. Aber auch unabhängig davon: Jeder – ob in New York, Timbuktu, Sydney oder Singapur zuhause –  kann uns nun virtuell besuchen, die einzigartige Atmosphäre der  Gebläsehalle erleben und dabei an den Schätzen Europas vorbeiflanieren. „, so Dr. Ralf Beil, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Treten Sie ein in die digitale Wunderkammer von „Mon Trésor“ in der Gebläsehalle. Auf www.mon-tresor.org warten einzigartige Architektur, Kunst und Technikgeschichte sowie persönliche und zum allgemeinen Kulturgut gewordene Schätze. Das Einzige was schöner wäre: tatsächlich live und leibhaftig vor Ort zu sein!



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Direkter Link zur digitalen Entdeckungsreise

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