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Viel Wirbel um (fast) nichts: In 14 Tagen soll der Abbruch beginnen!

#Völklingen. „Der Auftrag ist raus!“ hieß es gestern nun entgültig. Der Oberbürgermeister bestätigte den Abrissstart, dessen Termin nun in etwa zwei Wochen im Kalender eingetragen sei. Mit einem Bauzaun geht es los!

Am Donnerstag fiel dann eine wohl doch überraschende Entscheidung: Der Stadtrat stimmte dafür, dass die zuletzt in Turbolenzen geratene Bietergemeinschaft nun doch den ehemaligen Kaufhof-Bau und seine Nachbar-Leerstände dem Erdboden gleich machen soll. „Glaubhaft und nachvollziehbar“ wäre aufgezeigt worden, wie das Unternehmen den umfangreichen Auftrag nun doch noch stemmen könne.

Stadtrat stimmt gleich zwei Mal für den selben Bieter

Gleich zwei Mal hat der Stadtrat dem günstigsten Bieter, einer Beitergemeinschaft aus zwei Unternehmen, den Zuschlag gegeben. Der millionenschwere Auftrag geht nun doch an das Firmen-Duo, dessen Gebot zuletzt auf Herz und Nieren geprüft werden musste (wir berichteten): Auf Grund einer Insolvenz bei einem der Unternehmen, hatte man befürchtet der Auftrag könne durch die Bietergemeinschaft nicht erfüllt werden. Eine rechtliche Prüfung folgte, wie nun damit umzugehen sei. Unruhe, die laut Oberbürgermeister Lorig nicht sein musste: Bis Ende April soll das Vorhaben nun durch die beiden Unternehmen erledigt sein, die Zweifel seien aus der Welt geschaffen – die rechtliche Grundlage ist gegeben.


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Im August 2008 fraßen sich die Bagger durch den Querriegel - auf den Abriss des restlichen Komplexes wartet Völklingen bis heute. (Archivfoto: Strempel)
Im August 2008 fraßen sich die Bagger durch den Querriegel – auf den Abriss des restlichen Komplexes wartet Völklingen bis heute. (Archivfoto: Strempel)

Der Auftrag ist vergeben

Der Auftrag wurde umgehend vergeben, das Firmen-Duo habe ihn bereits bestätigt. Nun rechnet man im Rathaus mit schnellem Vollzug: In 14 Tagen sollen erste Arbeiten sichtbar sein, Zäune aufgestellt, Maschinen in Bereitschaft gestellt werden. Los gehen die Arbeiten allerdings mit dem Entkernen: Auch wenn Metalldiebe und Vandalen bereits so einige Vorarbeit geleistet haben, sind die Arbeiten im Inneren der Gebäude umfangreich.

Sperrungen werden kommuniziert

Nötige Straßensperrungen werden nun mit dem Abriss-Trupp besprochen, und anschließend kommuniziert: Die dazu benötigte Infoveranstaltung wird wohl im Januar sein, so Lorig. Da könne man auch über die anstehende Lärmbelästigung der Anwohner sprechen.

Ende der Arbeiten im April

Das Gute zum Schluss: Trotz verspäteten Beginn, will man die Arbeiten bis April 2017 beendet haben.

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