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Über 6.000 Besucherinnen und Besucher beim Tag des offenen Denkmals

#Saarland. Über 6.000 Besucherinnen und Besuchern haben am vergangenen Sonntag an mehr als 30 Orten im Saarland die Führungen, Veranstaltungen und Informationsangebote rund um den Tag des offenen Denkmals im Saarland besucht.

Seniorenbetreuung

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals stand in diesem Jahr unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ und erinnerte an die Gründung des Bauhauses vor 100 Jahren.

Kulturstaatssekretärin Christine Streichert-Clivot freut sich über das große Interesse: „Im Saarland haben große gesellschaftliche Umbrüche in vielen Bauwerken ihre Spuren hinterlassen. Die Kontraste könnten dabei nicht größer sein, wenn man zum Beispiel einmal die Weltkriegsbunker in Merzig, Besch oder Saarbrücken und die imposante  Sendehalle von Europa 1 in Berus gegenüberstellt. Denkmäler sind enorm wichtig für unsere Gesellschaft. Sie sind nicht nur einfach nur Gebäude, sondern Zeitzeugen, die wir erleben können. Sie helfen uns zu verstehen, woher wir kommen, wo wir stehen und zu entscheiden, wohin wir gehen wollen. Sie sind unser kulturelles Gedächtnis.“

Als Publikumsmagnete erwiesen sich unter anderem das Schloss Dagstuhl, das Pumpenhaus am Itzenplitzer Weiher, das Herrenhaus Gut Junkerwald, die Sendehalle Europa 1 sowie der Beckerturm und -Pavillon in St. Ingbert. Wie jedes Jahr besuchten viele Menschen auch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und die geöffneten Westwallbunker in Saarbrücken, Merzig und Dillingen.

Seit 1993 öffnen zum Tag des offenen Denkmals am zweiten Sonntag im September Kulturdenkmäler ihre Türen für ein breites Publikum. Im Saarland findet dieser Tag unter der Koordination des Landesdenkmalamts und in enger Zusammenarbeit mit den saarländischen Kreisen, Kommunen sowie privaten Initiativen statt. PM Land

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