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Traditionsfußball made in Völklingen: Der SV Röchling Völklingen

#Völklingen. Schon 1906 entstand in Völklingen ein Fußballverein, der zunächst als SV Völklingen 06 auf einem Sportplatz in zwischen der heutigen Stadionstraße und dem Albert-Einstein-Gymnasium Völklingen antrat.Der Völklinger Fußballverein wurde erst in der Nachkriegszeit überregional bekannt, zunächst erfolglos in der Oberliga Südwest, später in der eigenständigen Saarlandliga. Nach anschließend fast einem Jahrzehnt im sicheren Tabellenmittelfeld der drittklassigen Amateurliga des Saarlandes stieg Völklingen 1961 nach zwei Meisterschaften in Folge in die 2. Liga Südwest auf und qualifizierte sich so für die Regionalliga Südwest.

Am 9. Mai 1966 übernahm der Völklinger Fußballclub den Namen der Stahldynastie Röchling, deren Hütte der größte Arbeitgeber der Stadt war und beim Verein als größter Förderer galt.


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Bis 1974 spielten die Völklinger in der Regionalliga, wurden zwei Mal Südwest-Vizemeister und nahmen an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil, doch 1972 scheiterten sie an Offenbach, Rot-Weiss Essen und dem FC St. Pauli, nur gegen Wacker 04 Reinnickendorf gelang  der einzige Sieg der Aufstiegsrunde. Auch im darauf folgenden Jahr scheiterte man in der Aufstiegsrunde als Gruppendritter. So wurde der SV Röchling Völklingen 06 1974 Gründungsmitglied der 2. Bundesliga, wo erst nach drei Jahren der freiwillige Rückzug in die Amateurliga Saarland anstieg – sportlich wurde man Tabellensechzehnter. Den Entschluss, 1977 die Bundesliga-Lizenz zurückzugeben, ist der damaligen weltweiten Stahlkrise geschuldet, die auch die Völklinger Hütte erfasste. Es hätte wohl niemand verstanden, wenn sich das Unternehmen weiter eine Fußballmannschaft geleistet hätte und gleichzeitig Mitarbeitern kündigen musste.
Zwischenzeitlich gelang dem Verein sein wohl größter Erfolg: Das Erreichen des Viertelfinales des DFB-Pokals, wo man in der Saison 1975/76 gegen Hertha BSC Berlin in der Verlängerung 1:2 unterlag.

1979 folgte der Wiederaufstieg in Liga 2, doch nur für ein Jahr. 1982 fiehl Völklingen in die Viertklassigkeit. Nach einem Jahr in der Amateur-Oberliga kam man erst 2002 wieder für eine Spielzeit in diese Klasse zurück. Inzwischen gilt der Club als gesetzter Oberligist, die letzten Spielzeiten endeten immer in der oberen Tabellenhälfte.

Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte dürfte das Erreichen des DFB-Pokal-Viertelfinales in der Saison 1975/76 sein, das die Saarländer bei Hertha BSC mit 1:2 nach Verlängerung verloren.

Erfolge in der Übersicht:

  • Vizemeister 1971/72 – 1972/73 Regionalliga SW.
  • Aufstiegsrunde zur 1.Bundesliga 1972/73 (20 Spiele u.a.geg.RW Essen/Darmstadt 98/Osnabrück/Wacker Berlin)
  • 2.Bundesliga Gr.Süd 4.Saisons:1974-1977 und 1979-1980 (1976/ 6.Platz)
  • DFB-Pokal-Viertelfinale 1976 geg. Hertha BSC Berlin
  • 1. Meister der neugegründeten Oberliga SW 1978/79
  • Meister Verbandsliga Saar 1983
  • Meister Landesliga SW 1997/98
  • 2001/02 Meister Verbandsliga-Saar

Mehr zum Verein unter:
https://www.voelklingen-im-wandel.de/listing/sv-roechling-voelklingen-06-e-v/

 

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