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Spazieren mit Kleinkindern bei Minusgraden

#Saarland. Die in der Winterzeit herrschende Eiseskälte kann auch den Kleinsten zusetzen. Bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts sollten Eltern lieber mit Neugeborenen (bis zu 7 Monate) zuhause bleiben. Mit Kleinkindern über 7 Monate können sich Eltern jedoch problemlos sogar bei Eis und Schnee an die frische Luft wagen, da es das Immunsystem stärkt, Erkältungen vorbeugt und zur Produktion des für die Knochenentwicklung wichtigen Vitamin D beiträgt. Eltern sollten allerdings berücksichtigen, dass Kinder deutlich schneller auskühlen als Erwachsene, da sie kleiner sind und zudem eine dünnere Fettschicht unter der Haut haben. Wenn es Kindern zu kalt wird, können sie schon nach kurzer Zeit Schäden davontragen, weil wichtige Körperfunktionen, etwa an den inneren Organen, gestört werden. Schwitzen ist jedoch nicht minder gefährlich, denn feuchte Kleidung kann durch die kühle Luft klamm werden. Um zu prüfen, ob das eigene Kind friert oder schwitzt, kontrolliert man am besten die Hauttemperatur im Nacken- und Halsbereich. Fühlt es sich warm zwischen den Schulterblättern an, friert das Kind nicht.

Gut unterwegs mit dem Kinderwagen

Ein Winterspaziergang mit Kind macht allerdings nur mit dem richtigen Kinderwagen Spaß. Große Räder, eine ausreichende Bereifung und eine vernünftige Federung erhöhen den Fahrkomfort auch auf schneebedeckten und ungeräumten Gehwegen. Zum Schutz vor Zugluft sollte der Wagen außerdem ein gut abschließbares Verdeck besitzen. Von Vorteil sind verstellbare Positionen oder die Möglichkeit, den Kinderwagen je nach Bedarf in verschiedene Modelle umzufunktionieren. In Sachen Wendigkeit sind zum Beispiel Buggys geeignete Kinderwagen, die in mehreren Ausführungen erhältlich sind. Wichtig ist in jedem Fall, dass Kinder auch in dicker Babywinterkleidung bequem im Wagen sitzen und noch genügend Bewegungsspielraum haben. Gegen Kälte von unten isolieren eine passend zugeschnittene Styroporplatte sowie Wolldecken oder Schafffell (Achtung, Allergiegefahr bei einigen Kindern) im Boden des Kinderwagens. Mullbinden über dem Kinderwagenverdeck bieten Schutz vor dichtem Schneetreiben und halten zusätzlich warm. Im Zwiebellook aus mehreren atmungsaktiven Kleidungsschichten gekleidet, mit gefüttertem Fußsack oder Schneeanzug mit Kapuze und übergezogener Daunendecke bleibt es im Wagen kuschelig warm. Körperteile, über die der Wärmeverlust am größten ist, wie Hände, Hals und Kopf, sollten extra mit Fäustlingen, Schal und Mütze geschützt werden. Beim Einkleiden des Kindes ist darauf zu achten, dass keine Metallteile direkt auf der Haut liegen, da sie an der Haut anfrieren könnten.


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Bewegung hält Kinder fit und gesund

Durch ein paar immunstärkende Maßnahmen sind Kinder besser gewappnet für Ausflüge in der kalten Jahreszeit. Neben ausreichend Schlaf und vitaminreicher Kost gehört hierzu vor allen Dingen eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Warme Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus, was wiederum eine Erkältung provozieren kann. Damit die Schleimhäute Krankheitserreger gut abwehren können, müssen sie entsprechend feucht gehalten werden. Eltern sollten deshalb immer eine Trinkflasche mit Wasser, ungesüßtem Tee oder Fruchtsaftschorlen mit sich führen. Darüber hinaus ist Bewegung das A und O für funktionierende Körperabwehrkräfte. Denn bei sportlicher Betätigung bildet der Körper mehr sogenannte Killerzellen, die eine Stärkung des Immunsystems bedingen. Wer hier mehr für sein Kind tun möchte, kann beispielsweise die Baby- oder Kinderkurse der VHS Völklingen wahrnehmen, die im Rahmen des Projekts „Völklingen lebt gesund!“ angeboten werden.

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