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Sozialministerin Monika Bachmann sieht keine Notwendigkeit für eine Ausweitung des saarländischen Bestattungsgesetztes

#Saarland. Sozialministerin Monika Bachmann sieht keine Notwendigkeit für eine Ausweitung des saarländischen Bestattungsgesetztes. „Das derzeit im Saarland geltende Bestattungsgesetz sieht schon heute einen Vielzahl von Bestattungsmöglichkeiten vor“, sagte die Ministerin. Es berücksichtige religiöse Bestattungsformen wie z.B. die sarglose Bestattung und weitere Bestattungsformen wie oberirdische Bestattung, anonyme Bestattung oder aber Bestattungen in einem zugelassenen Waldstück, dem sogenannten Friedwald.Eine gesetzliche Regelung sei auch aus gesellschaftlicher Solidarität erforderlich, denn es gelte Vorsorge zu treffen, dass unabhängig von sozialem Status für jeden der Umgang mit dem Leichnam in Würde erfolgt und ein würdevoller Platz zur letzten Ruhe vorgehalten wird. „Der Umgang mit Tod und Formen des Totengedenkens sind in unserer christlich-abendländischen Kultur verankert“, so Bachmann weiter. „Der Leitgedanke ist, dass die Würde des Menschen über den Tod hinaus geht und auch nach dem Tod zu achten ist.“


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Änderungsvorschlag der Piraten nicht nachvollziehbar

Das Saarländische Bestattungsgesetz sieht sich der Tradition verpflichtet, in der die Würde des Menschen auch nach dem Tod zu achten ist, in der Totengedenken an ausgewiesenen, würdigen Orten für alle möglich sein muss, und dieser Ort auch ein Ort der Gemeinschaft ist.

Ein Gedanke zu „Sozialministerin Monika Bachmann sieht keine Notwendigkeit für eine Ausweitung des saarländischen Bestattungsgesetztes

  • 22. Januar 2015 um 11:41
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    Vielleicht als kleine Ergänzung: Die Piraten forderten, dass es Angehörigen möglich ist, die Totenasche frei zu verstreuen.

    Auch wenn ich der Überzeugung bin, dass den Menschen größtmögliche Freiheiten bei ihrem Weg zur letzten Ruhe eingestanden werden sollten, gewisse Mindeststandards sollten eingehalten werden. Und dazu gehört für mich auch, dass nicht die Asche meines verstorbenen Nachbarn in meinen Garten geweht wird…

    Andrerseits bin ich ein Gegner der Friedhofspflicht in Deutschland. Menschen sollten es sich aussuchen dürfen, ob sie nach ihrem Tod zu einem Edelstein gepresst werden wollen oder ob sie als Plastinat bei ihren Verwandten stehen möchten. Damit dies aber in Würde erfolgt, müssen neue gesetzliche Regelungen her. Eine Möglichkeit wären spezielle Vorsorgeverträge.

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