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Ökumenischer Gottesdienst im Gedenken an die Opfer des Grubenunglücks in Luisenthal

#Luisenthal. Am morgigen  7. Feburar um 10 Uhr findet in der Luisenthaler Kirche Christkönig ein Ökumenischer Gottesdienst im Gedenken an die Opfer des Grubenunglücks in Luisenthal statt.

Gedenkfeier in Luisenthal. Foto: Hardy Alles
Gedenkfeier in Luisenthal. Foto: Hardy Alles

Hintergrund:

Am 7. Februar 1962 um 7:50 Uhr ereignete sich im Bergwerk Luisenthal eines der schwersten Grubenunglücke in der Geschichte Deutschlands. Durch eine Explosion im Alsbachfeld kamen 299 Bergleute zu Tode. Höchstwahrscheinlich ging sie von einem über- und unterbauten Querschlag aus, der nur schwach bewettert war und in dessen Firste sich Methangas angesammelt hatte. Beginnend als Grubengasabflammung, die im Bereich einer Streckeneinmündung eine Schlagwetterexplosion auslöste, kam es schließlich zu einer Reihe von Kohlenstaubexplosionen mit verheerender Wirkung. Die Explosion konnte sich trotz zahlreicher aufgestellter Gesteinstaubsperren und Feuchtzonen so verheerend auswirken. Die Zündursache blieb ungeklärt. Das Entzünden einer Zigarette (es wurde Rauchzeug gefunden) oder die Glühwendel einer beschädigten Kopfleuchte kommen am ehesten in Betracht.

Zu diesem Zeitpunkt waren 664 Arbeiter unter Tage, 433 von ihnen im Explosionsbereich. Nur 61 blieben unverletzt. An das Unglück erinnert heute ein Denkmal mit einer Statue der heiligen Barbara sowie drei Rundbogenfenster des Künstlers Ferdinand Selgrad im Gebäude der Bergwerksdirektion Saarbrücken von 1964. Im deutschen Steinkohlenbergbau wurde aufgrund dieses Grubenunglückes das Staubbindeverfahren und die Verwendung von Wassertrogsperren eingeführt. Red/Textquelle: Wikipedia | Foto: Hardy Alles

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