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Neuer Ärger um die Fischzucht: Zu hohe Altersversorgung für Dahm!

#Völklingen/#Fürstenhausen. Das Thema Meeresfischzuchtanlage kommt einfach nicht zur Ruhe. Nun wurde bekannt, dass der ehemalige Geschäftsführer wohl eine unüblich hohe Altersversorgung zugesagt bekommen hat.

Kein Geringerer, als der Völklinger Oberbürgermeister Klaus Lorig – zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Völklingen – soll die Rentenzahlung Dahms genehmigt haben. Problem: Der Rest des Aufsichtsrats der Stadtwerke wurde dazu gar nicht erst gefragt. Laut Medienberichten könnten die monatlichen Rentenzahlungen von rd. 11.000 Euro die Stadtwerke Völklingen in Summe mehr als eine Millionen Euro kosten.
Im Stadtrat hofft man nun gegen diese Forderungen juristisch ankämpfen zu können. Lorig zeigte sich gegenüber den Stadtrat einsichtig: Es sei ein Fehler gewesen die Ansprüche nicht prüfen zu lasse, so berichtet der SR-Teletext.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Erik Kuhn, fordert Lorig auf vom Aufsichtsratsvorsitz zurück zu treten, die Fraktion der Linken fordert die Kommunalaufsicht einzuschalten.
Red.


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Ein Gedanke zu „Neuer Ärger um die Fischzucht: Zu hohe Altersversorgung für Dahm!

  • 8. April 2017 um 9:23
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    Wiederum eine außerordentlich signifikant hohe Zahlung an einen Funktionsträger der finanz-schwachen und überschuldeten Kommune Völklingen – hier zu verantworten von dem Oberbürger-meister Lorig.Wie kommt man als Sachwalter einer niedergehenden Stadt dazu eine Rente von 11000 €/Monat für einen GF einer städtischen Gesellschaft zu garantieren ? Die Botschaft der Politik an den braven Bürger, privat zusätzlich vorzusorgen, kann dann nicht beeindrucken.Gibt es weitere derartige Vereinbarungen ? Es gibt dringenden Bedarf an Aufklärung bei allen staatlichen/halbstaatlichen Gesellschaften.Es liegt auf der Hand, dass Kumpanei und Opportunismus die Feder geführt haben.Es ist traurig, dass unsere demokratische Verfasstheit, solch eklatantes Fehlverhalten eines Amtsträgers, nicht mindestens durch seine Absetzung sanktionieren kann.Man wird vergeblich hoffen können, dass die eigene Einsicht zum Rücktritt führt. Man muss sich vor Augen halten : Selbst bei maximalen Einzahlungen eines GF einer privaten Gesellschaft in die gesetzliche Rentenversicherung sind höchstens 2600 €/Monat erreichbar!! Unser politisches System muss so optimiert werden, dass „derartige Dinge“ nicht mehr von einer einzelnen Person des öffentlichen Rechts entschieden werden können.

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