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Martinshorn bei Nacht – Feuerwehr erklärt warum das sein muss!

#Völklingen. „Aus gegebenen Anlass möchten wir Ihnen hier Informationen bezüglich der Nutzung des Einsatzhorns (umgangssprachlich auch Martinshorn genannt) anbieten.“, leitet die Feuerwehr Völklingen auf ihren Webseiten einen erklärenden Beitrag ein. Grund ist eine Beschwerde eines Völklingers, der sich wohl beim Schlaf gestört fühlte.

Seniorenbetreuung

Natürlich ist es, gerade für die Anwohner der straßen rund um eine Feuerwache, unangenehm, wenn direkt vor dem Schlafzimmerfenster das Einsatzhorn von Einsatzfahrzeugen seinen Dienst verrichtet. Doch die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei haben für die Verwendung gute Gründe:

  • Menschenleben zu retten oder gesundheitliche Schäden abzuwenden
  • Gefahren für Mensch und Tier abzuwenden oder zu beseitigen
  • auch der Erhalt besonderer Sachwerte zählt hierzu

„Der Gesetzgeber hat in der Straßenverkehrsordnung (StVO) § 35 (Sonderrechte) und § 38 (Blaues Blinklicht) den Feuerwehren die Möglichkeit eingeräumt, Sonderrechte im Interesse einer schnellen Hilfeleistung in Anspruch zu nehmen.“, erklärt die Feuerwehr auf ihrer Webseite. Dieses Recht gilt jedoch nur, wenn Blaulicht und Martinshorn zusammen eingeschaltet sind!
Rettungsdienst, Polizei- oder Feuerwehrfahrzeuge fahren deshalb bei einem Einsatz nicht ohne Grund mit Sondersignalen durch die Straßen. Auch Nachts werden so Fahrzeugführer und Fußgänger vor den schnell heranfahrenden Einsatzkräften gewarnt und Unfälle vermieden.

Auch die Einsatzkräfte sind nur Menschen, sie verstehen es, dass sich Anwohner belästigt fühlen, wenn sie nachts durch Martinshorn geweckt werden. Doch der dessen Einsatz könnte gleich mehrere Leben retten:
Nicht nur das von in Notlage befindlichen Menschen, sondern es verhindert auch Unfälle auf der Einsatzanfahrt!

Außerdem sollten Sie bedenken: Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr haben auch bis vor kurzem zu Hause im Bett gelegen und wurden mittels Funkmeldeempfänger geweckt; viele von diesen müssen auch am nächsten Morgen zur Arbeit und begeben sich trotzdem für die Gesundheit anderer in den mitunter nicht ungefährlichen Einsatz.

Red.

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