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Jahreshauptübung der Werkfeuerwehr Völklingen/Burbach – Gelungene Gefahrenabwehr an defekter Kesselanlage

#Völklingen.  „Antreten“ hieß es gestern für 55 Einsatzkräfte der #Werkfeuerwehr #Saarstahl Völklingen/#Burbach zu ihrer jährlichen #Hauptübung.

Das neue Zumischerfahrzeug von Saarstahl bei seinem ersten Einsatz.  Copyright: Saarstahl AG
Das neue Zumischerfahrzeug von Saarstahl bei seinem ersten Einsatz. Copyright: Saarstahl AG


Arbeitsdirektor Peter Schweda nahm die Meldung der Truppe entgegen, hatte zunächst aber die angenehme Aufgabe, ein neues Zumischlöschfahrzeug an Wehrführer Wolfgang Besse zu übergeben, das von Diakon Roland Isberner eingesegnet wurde. Danach erfolgte der Übungseinsatz mit 15 Saarstahl-Fahrzeugen sowie einem Fahrzeug mit 3 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr der Mittelstadt Völklingen.
An den Brennern eines 28-Tonnen-Kessels tritt, so die Übungsannahme, aus unbekannten
Gründen Koksgas aus. In der Folge ereignet sich eine Explosion, die wiederum einen Brand verursacht, der auf benachbarte Anlagenteile und Gebäude übergreift. Durch die im Kesselbereich installierte Brandmeldeanlage wird die Werkfeuerwehr alarmiert. Unter Atemschutz erkunden zunächst zwei Trupps mit Hilfe von zwei Wärmebildkameras die Örtlichkeit und finden einen verletzten Kranschlosser auf einer 10 Meter hohen Bühne vor.


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 Ein Mitarbeiter wird von einer Arbeitsbühne geborgen. Copyright: Saarstahl AG
Ein Mitarbeiter wird von einer Arbeitsbühne geborgen. Copyright: Saarstahl AG

Notarzt, Rettungswagen und ein Hubrettungsgerät werden angefordert, während der Einsatzleiter die Brandbekämpfung mit Wasser über mehrere C-Strahlrohre einleitet. Vorhandene Heizöltanks werden vorsorglich eingeschäumt, Hallendächer mittels Wasserwerfer gekühlt. Zur Vermeidung der Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude bzw. Anlagen werden Riegelstellungen aufgebaut. Permanent erfolgen vor den Augen der Zuschauer Schadstoffmessungen, Gaszufuhr und elektrische Leitungen werden abgeschaltet, der verletzte Kollege fachgerecht gerettet und weiter medizinisch versorgt.
„Die Kameraden der Werkfeuerwehr haben diese vielschichtige Gefahrenlage sehr professionell in den Griff bekommen und gezeigt, wie routiniert sie mit ihrem teils hochkomplizierten technischen Gerät umgehen können. Das war vorbildlich“, resümierte Personalvorstand und Arbeitsdirektor Peter Schweda. Bei der Übungskritik fand auch der Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Werkfeuerwehren und betrieblicher Brandschutz Saarland e.V.
Gregor Boden lobende Worte für die gezeigte Leistung. Abschließend erhielten 19 Feuerwehrmänner ihre Beförderungen, für 35 Jahre Zugehörigkeit zur Werkfeuerwehr wurde Oberbrandmeister Harald Laurent besonders geehrt.

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