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Interkultureller Nachbarschaftsgarten an der Versöhnungskirche: Erster Spatenstich

#Völklingen. Die Einrichtung eines „interkulturellen Nachbarschaftsgartens“ ist ein langfristig angelegtes städtebauliches Projekt, das im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ in Verbindung mit dem Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) durchgeführt wird. Der Nachbarschaftsgarten soll in der Nördlichen Innenstadt dazu beitragen, Nachbarschaften und das Miteinander der Kulturen zu stärken sowie das Wohnumfeld aufzuwerten. Bevor der Garten allen Bewohnern des Quartiers der Nördlichen Innenstadt zur Verfügung steht, gilt es, das lange brach liegende Gelände direkt neben der Versöhnungskirche aufzubereiten und die für eine Gartennutzung erforderliche Infrastruktur zu errichten.Mit dem Spatenstich wird diese vorbereitende Baumaßnahme begonnen. Sie beinhaltet die Rodung von Wurzelstöcken, den Abbruch und den Ausbau unbrauchbarer Massen, die Herstellung eines Planums zur Vorbereitung der Pflanzflächen, die Befestigung von verbindenden Wegen, die Errichtung von gliedernden Sitzmauern und die Installation einer Wasserleitung mit entsprechenden Zapfstellen. Diese Arbeiten werden durch eine Landschaftsbaufirma durchgeführt. Im Anschluss übernehmen Teilnehmer am BIWAQ-Programm zusammen mit den zukünftigen Nutzern der Gartenflächen die Anpflanzung von zusätzlichen Bäumen und Sträuchern sowie die Erneuerung der Zäune.

Bis Anfang März sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein, so dass zu Beginn der Gartensaison alle Interessierte aus dem Quartier der nördlichen Innenstadt auf individuell zugewiesenen Beeten oder auf Gemeinschaftsbeeten gärtnerisch tätig werden können. Als Gemeinschaftsbereich ausgewiesene Teilflächen können für Begegnung, Erholung und kleinere Feste genutzt werden. Zusätzlich können Schulen, Kindergärten und sonstige Einrichtungen den Garten für entsprechende Projekte in Anspruch nehmen. Der Garten soll mittel- bis langfristig in Selbstorganisation der Nutzer betrieben werden. Die Gemeinschaftlichkeit und der interkulturelle Austausch sind konstituierende Elemente des Gartens.


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Spatenstich zum Nachbarschaftsgarten (Foto: Stadt VKL)
Spatenstich zum Nachbarschaftsgarten (Foto: Stadt VKL)

Die Einrichtung des Nachbarschaftsgartens wurde möglich durch die Kooperation zwischen der evangelischen Versöhnungskirchengemeinde, die das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung stellt, dem Diakonisches Werk an der Saar gGmbH, die zunächst den Betrieb des Gartens und die Betreuung und Anleitung der Nutzer übernimmt sowie der Stadt Völklingen, die im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ die Planung und die Herrichtung des Gartengeländes finanziert.

Oberbürgermeister Klaus Lorig bedankte sich bei dem Pressetermin bei den anwesenden Vertretern der Kooperationspartner für die bisher gedeihliche und unkomplizierte Zusammenarbeit.

Das räumliche Konzept für die rund 900 Quadratmeter große Fläche wurde im Zusammenwirken mit den potentiellen zukünftigen Nutzern durch das Planungsbüro agstaUMWELT aus Fenne erarbeitet, das auch die Bauleitung für die jetzt anstehende Baumaßnahme hat. Nach einer öffentlichen Ausschreibung hat die Firma Gartengestaltung Franz-Josef Holz GmbH aus Lebach-Aschbach den Zuschlag erhalten. Die reinen Baukosten belaufen sich auf 29.000 Euro, die zu Zweidritteln über einen Zuschuss aus dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ über das Ministerium für Inneres und Sport finanziert werden. PM Stadt VKL

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