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Interkulturelle „Berufseinstiegsmaßnahme der saarländischen – Stahlindustrie 2.0“ (BEST)

#Völklingen/#Dillingen. Eine Ausbildung ist ein entscheidender Faktor bei der Integration von jungen Flüchtlingen. Genauso ist aber auch für hiesige, so genannte „unversorgte Jugendliche“ ein Ausbildungsplatz oft die letzte Chance, doch noch den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Deshalb hat die Stahlstiftung Saarland gemeinsam mit 4 weiteren Partnern das Programm „BEST 2.0“ initiiert. Ziel von BEST 2.0 ist die Verbesserung der Einstiegsvoraussetzungen in eine Ausbildung und somit die Eingliederung der aktuell 11 jungen Deutschen und 15 Flüchtlinge in den ersten Arbeitsmarkt. Im Laufe der Maßnahme sollen noch weitere Teilnehmer dazu kommen.

  • Stahlstiftung Saarland ermöglicht jungen Menschen eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme
  • Erstmals Flüchtlinge und junge Deutsche in einem Projekt
  • Lehrgangsorte sind die Ausbildungswerkstätten der AG der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger) und der Saarstahl AG

Die Teilnehmer sind maximal 25 Jahre alt und haben eine zweiwöchige Eignungsanalyse zur Bestimmung des jeweiligen Leistungsstands durchlaufen. Dabei wurden soziale und berufsspezifische Kompetenzen wie Lernfähigkeit, Arbeitsplanung, Teamfähigkeit oder Feinmotorik ermittelt. In der Zeit vom 4. Oktober 2016 bis 14. Juli 2017 erlernen die Teilnehmer die Grundlagen in der Elektro-, Metall- und Verfahrenstechnik und werden mit dem Arbeitsleben und den Arbeitsprozessen vertraut gemacht. Prüfungen am Ende eines jeden Lernmoduls und eine kontinuierliche Begleitung durch Mitarbeiter der Verbundausbildung Untere Saar e.V. (VAUS) flankieren die Maßnahme. Finanziert wird die Maßnahme durch die Stahlstiftung Saarland und die Agentur für Arbeit Saarland.


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Zitate:

Peter Schweda, Vorsitzender des Kuratoriums der Stahlstiftung und Arbeitsdirektor
von Dillinger und Saarstahl:

„Beide Stahlunternehmen sind bereits in der Vergangenheit ihrer sozialen Verantwortung
nachgekommen und haben unversorgte Jugendliche in speziellen Projekten gefördert. Mit
der Intergration von Flüchtlingen betreten wir jetzt Neuland. Diese Maßnahme wird bereichernd
für alle Beteiligten sein und ich bin optimistisch, dass die Teilnehmer aufgrund des
individuell abgestimmten Qualifizierungsplans, mit Hilfe unserer engagierten Ausbilder
und nicht zuletzt durch den interkulturellen Austausch die gewünschte Ausbildungsreife
erlangen werden.“

Anke Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr Saarland:

„Mit der Maßnahme wird der Weg in Ausbildung und Arbeit sowohl für junge Saarländerinnen
und Saarländer als auch für Flüchtlinge geebnet. Jugendliche, die noch nicht über die
erforderliche Berufseignung verfügen oder die einen Flüchtlingsstatus besitzen, können sich
dadurch zu wertvollen Fachkräften entwickeln. Wir müssen ihnen nur beherzt unter die Arme
greifen. Genau das machen die Initiatoren dieses Projektes und dafür danke ich Ihnen.“

Jürgen Haßdenteufel, Geschäftsführer Agentur für Arbeit Saarland:

„Auch wenn sich der Ausbildungsmarkt in den zurückliegenden Jahren ganz stark zu Gunsten
der jungen Menschen gewendet hat, die einen Ausbildungsplatz suchen: Viele bleiben nach
wie vor zunächst einmal ohne Chance. Dazu zählen zur Zeit auch sehr viele junge Flüchtlinge.
Mit BEST 2.0 gehen wir mit diesen jungen Menschen einen wichtigen Schritt in Richtung
Integration am Arbeitsmarkt und in unsere Gesellschaft.“

Partner:

BEST ist ein Projekt von Stahlstiftung Saarland, der Agentur für Arbeit Saarland, den Job-
Centern Saarbrücken, dem Landkreis Saarlouis und der Verbundausbildung Untere Saar
e.V. (VAUS).

PM  Foto: Dillinger/Saarstahl AG

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