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Heute: Erstausstrahlung des neuen Saar-Tatorts

#Saarland. „Das fleißige Lieschen“ heißt der erste Fall der beiden neuen Saarbrücker „Tatort“-Kommissare Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlokov). Mit Daniel Sträßer ist ein gebürtiger Völklinger mit am Set.

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Die Aufgabe in meinem letzten Job, den ich in Saarbrücken hatte, bestand darin am Staden im Biergarten Merguez zu grillen und Zwickel zu zapfen. Heute, elf Jahre später, kehre ich, verlorener Sohn, nach Hause zurück, darf mich Hauptkommissar nennen, fiktive Gauner jagen und versuchen, Mordfälle aufzuklären. Und das alles an der Seite des wunderbaren Vladimir Burlakov. Das finde ich wundervoll absurd, und allein der Gedanke daran lässt mich vor Freude strahlen. Allerdings hat dieses Rollenangebot mich auch mit meiner eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen lassen, dergestalt nämlich, dass eine Freundin aus Wien, nachdem ich ihr anvertraute, dass ich in Zukunft ‚Tatort‘-Kommissar sein werde, folgendermaßen reagierte: ‚Krass, Daniel, wenn du stirbst, gibt’s ne Spiegel-Online Push-Mitteilung.„, sagte Sträßer zu seiner neuen Rolle gegenüber der Online-Redaktion des ARD unter „daserste.de“.

ARD/SR TATORT: DAS FLEISSIGE LIESCHEN, am Montag (13.04.20) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Hauptkommissare bei der Arbeit: v.l. Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) Bild: SR/Manuela Meyer
ARD/SR TATORT: DAS FLEISSIGE LIESCHEN, am Montag (13.04.20) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Hauptkommissare bei der Arbeit: v.l. Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) Bild: SR/Manuela Meyer

Daniel Sträßer spielt Adam Schürk

Daniel Sträßer wurde 1987 in Völklingen im Saarland geboren und besuchte die freie Waldorfschule Saarbrücken. Ab 2008 absolvierte er die Schauspielausbildung an der Universität Mozarteum in Salzburg. 2011 debütierte er in der Rolle des Romeo am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er bis 2015 angehörte. Zweimal wurde er für seine Leistungen als bester Schauspieler für den „Nestroy-Preis“ nominiert.

Ebenfalls in Österreich bekam er seine erste Kinohauptrolle in dem Film „Der letzte Tanz“, der 2014 mit dem „Großen Preis der Diagonale“ ausgezeichnet wurde. Seither lebt Sträßer in Berlin und arbeitet weiterhin am Theater (unter anderem Schauspielhaus Zürich) sowie in zahlreichen Kino- („Schönefeld Boulevard“, „Jeder stirbt für sich allein“, „La Palma“) und Fernsehproduktionen („Die Pfeiler der Macht“, „Polizeiruf“, „Charité“).

„Adam Schürk“ übernimmt die Rolle des Teampartners an Leos Seite. Ihr erster gemeinsamer Fall führt die beiden mitten in das Geflecht einer völlig verfeindeten Industriellenfamilie, in der jeder jeden hasst. Ermordet wurde der jüngere zweier Brüder, der das Familienunternehmen übernehmen sollte.

 

ARD/SR TATORT: DAS FLEISSIGE LIESCHEN, am Montag (13.04.20) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Am Tatort: im Vordergrund Anna Böttcher alias Rechtsmedizinerin Dr. Henny Wenzel - Bild: SR/Manuela Meyer
ARD/SR TATORT: DAS FLEISSIGE LIESCHEN, am Montag (13.04.20) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Am Tatort: im Vordergrund Anna Böttcher alias Rechtsmedizinerin Dr. Henny Wenzel – Bild: SR/Manuela Meyer

Vladimir Burlakov ist der neue  Hauptkommissar Leo Hölzer

Vladimir Burlakov, 1987 in Moskau geboren, siedelte im Alter von neun Jahren mit seiner Mutter, seiner Zwillingsschwester und der jüdischen Großmutter nach Deutschland über. Ohne Deutschkenntnisse in München angekommen, wartete die Familie lange auf die Einbürgerung. Eine Zeit, die den heutigen Schauspieler sehr prägte. Früh in seiner Kindheit hegte Vladimir Burlakov bereits den Wunsch, Schauspieler zu werden. Er verfolgte konsequent dieses Ziel und ließ sich 2006 bis 2010 an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München ausbilden. Dort gelang es ihm auch seinen russischen Akzent abzulegen.

Noch als Schaupielstudent spielte er in dieser Zeit in „Die Rächer“ am Neuen Theater München und gab zudem 2010 sein Film-Debüt für das deutsche Fernsehen: Er spielte die Hauptrolle in dem von der Kritik hochgelobten Krimi-Mehrteiler „Im Angesicht des Verbrechens“ von Dominik Graf. Gemeinsam mit dem Ensemble gewann Burlakov hierfür den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Besondere Leistung Fiktion“.

Ursprünglich dem Theater verschrieben, drehte Vladimir im selben Jahr „Schurkenstück“ mit Katharina Schüttler und erntete erneut viel Lob von den Kritikern. 2011 übernahm er in „Marco W. – 247 Tage im türkischen Gefängnis“ neben Veronica Ferres und Herbert Knaup die Hauptrolle des Marco Weiss und erhielt für seine schauspielerische Leistung den Bayrischen Fernsehpreis. Es folgten zahlreiche weitere TV- und Kinoproduktionen, wie beispielsweise der Kinofilm „Ausgerechnet Sibirien“ von Ralf Huettner, „Scherbenpark“, „Verbrechen“ nach Ferdinand Schirach, „Nachthelle“, „Deutschland 83“, „Auf kurze Distanz“, „Jack the Ripper“ oder „Verliebt in Amsterdam“.

Demnächst zu sehen ist Vladimir Burlakov bei amazon prime in der erfolgreichen Serie „Deutschland 86“ sowie in „Lore“ von Regisseur Christoph Schrewe. Weitere Kinoprojekte mit Vladimir Burlakov, wie „Iron Sky 2 – The Coming Race“, in dem er die männliche Hauptrolle spielt und „War Photographer – the man with the camera“ werden in den kommenden Monaten im Kino erscheinen. Im Frühjahr 2019 wird er in der männlichen Hauptrolle Hannes in „Gestalkt“ neben Josefine Preuss zu sehen sein. Josefine Preuss spielt eine Ärztin, Malu, die sich in den scheinbar „perfekten“ Hannes (Vladimir Burlakov) verliebt. Vladimir Burlakov lebt in Berlin.

Mehr zu den beiden neuen Kommissaren und ihrem Team erfahren Sie bei der heutigen Ausstrahlung um 20.15 Uhr im ARD und SR-Fernsehen.

Red./Quelle: https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/specials/saarbruecken-neues-tatort-team-100.html

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