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FCS gibt die erwartete Antwort und gewinnt 3:0 – Kickers-Keeper Ortag wohl schwer verletzt!

#Völklingen. Der 1. FC Saarbrücken gab die erwartete Antwort auf die Niederlage unter der Woche und besiegt die Kickers aus Stuttgart deutlich mit 3:0. Die schlechteste Nachricht des Tages betrifft den Torwart der Stuttgarter Kickers, der wohl schwer verletzt in die Klinik gebracht werden musste.


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Erste Halbzeit dominieren die Kickers – Doch der FCS trifft das Tor

Es sind keine 9 Minuten gespielt, die Kickers waren bereits mehrfach vor dem Tor des FCS – doch letzterer profitiert von einem Torwartfehler: Praitisch mit dem ersten ernsthaften Vorstoß der Gastgeber gehen diese auch in Führung. Der Ball kommt auf der linken Seite zu Kevin Behrens, Christian Ortag kommt aus seinem Tor, aber er kann den Ball nicht klären. So legt Behrens den Ball in die Mitte, wo Marco Holz das Leder mit Wucht unter die Latte knallt. 1:0 – Der FCS im Fahrplan.

Holzhammer: Marco Holz ballert den FCS zum 1:0 (Foto: Hell)
Holzhammer: Marco Holz ballert den FCS zum 1:0 (Foto: Hell)

Christian Ortag muss nach 14 Minuten verletzt vom Platz getragen werden

Es war ein Konter, der bange Minuten in der Hermann-Neuberger-Stadion brachte, alle Blicke auf den Torwart der Gäste fesselte, der nach einer Strafraumszene auf dem Boden liegen blieb: Der Auslöser war kein Foulspiel! Es war eine normale Strafraumszene! Kevin Behrens will an den Ball, Ortag will ihn daran hindern, beide Spieler krachen gegeneinander, doch nur Behrens steht wieder auf – Stuttgarts Keeper Ortag bleibt am Boden. Schmerzerfüllt drückt er zunächst das Gesicht in den Boden, dann hält er sich die Schulter. Die Betreuer der Kickers eilen herbei, kümmern sich schnell um ihn, Saarbrückens Mannschaftsarzt Dr. Oliver Steimer kommt ihnen zur Hilfe und unterstützt bei der Erstversorgung. Der Minutenzeiger dreht mehrere Runden, in denen es immer klarer wird: Für Ortag geht es nicht weiter!
Mit der Trage wird Christian Ortag vom Platz getragen, der Rettungsdienst ist verständigt: Ortag hält sich weiter die rechte Schulter, schreit bei jeder Bewegung des rechten Arms vor Schmerz! „Wir wissen nur, dass es nichts gutes ist.“, weiß ein sichtlich besorgter Stuttgart-Coach Thomas Kaczmarek nach dem Spiel zu berichten, weiter: „Darüber zu spekulieren was Christain genau hat bringt jetzt nichts, wir müssen abwarten und hoffen, dass es nicht so schlimm ist wie es aussah.“

Ersten Berichten zu Folge handelt es sich wohl um einen Schüsselbeinbruch. Auf dem Weg zum Saarbrücker Winterberg sei der Keeper im Krankenwagen auch kurz ohnmächtig geworden. „Christian bleibt zur Beobachtung über Nacht in der Klinik“, sagte Marc-Nicolai Pfeifer, der kaufmännische Leiter der Kickers der Stuttgarter Zeitung.

Fairplay im ganzen Stadion

Nicht nur der Saarbrücker Mannschaftsarzt half in der Not, auch das Publikum zeigte sich in Völklingen von seiner besten Seite: Es verabschiedete den verletzten Keeper mit großem Applaus, als er an den Rängen vorbei im Krankenwagen abtransportiert wurde.
Die Stuttgarter Kickers bedankten sich umgehend nach dem Spiel über die FCS-Fanbetreuung beim Publikum dafür: Man war sichtlich beeindruckt wie respektvoll das Saarbrücker Publikum dem Keeper alles Gute wünschte! Ein Gänsehaut-Moment des Fairplays!

Doch nun zurück auf den Platz

Für Ortag kam Ersatztorwart Cedric Colin Veser auf den Platz. Mit dem 19-Jährigen im Kasten spielten die Gäste eine gute erste Halbzeit zuende, in der sie sich sicherlich ein oder zwei Tore verdient hätten – sich aber trotz zahlreicher Chancen nicht belohnten. Saarbrücken hatte Glück nicht den Ausgleich oder gar den Rückstand zu kassieren.

Die zweite Hälfte gehört dem FCS

Die zweite Halbzeit sieht anders aus. Stuttgart hat sich von dieser „Englischen Woche“ nicht so gut erholt – das merkt man den Spielern auch an. Saarbrücken übernahm die Kontrolle und belohnte sich mit dem 2:0 in der 54. Minute! Nach einem Ballverlust der Gäste geht es ganz schnell: Die Saarbrücker  sielen den Ball in die Spitze auf Patrick Schmidt, der zieht seinen Gegenspielern auf und davon und lässt mit seinem satten Schuss im Stile eines Toptorjägers Veser im Tor keine Abwehrchance.

Danach erspielten sich die Gastgeber immer mehr Chancen, belohnten sich jedoch erst spät mit dem 3:0, das in der 88. Minute den Endstand makierte: Kevin Behrens ist es, der den Ball mach einem zuspiel von Schmidt volley ins linke Toreck krachen lässt.
So endet das Spiel auch, das in der zweiten Hälfte von den Saarbrückern mehr Tore hätte bringen können dennoch deutlich mit 3:0.

Dirk Lottner ist zufrieden

In der Pressekonferenz kamen wie immer die Coachs zu Wort, Gästetrainer Thomas Kaczmarek: „Man hat schon gemerkt, dass es eine Englische Woche war. Wir wussten dass der Gegner angestachelt war, dafür haben wir es in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Wir haben vor der Pause gegen die Übermannschaft der Liga sehr gut gespielt, da hat man gesehen, dass sich bei uns etwas entwickelt! Wir hatten drei sehr gute Chancen, da musst du einen machen, dann ist es ein Spiel auf Augenhöhe. Nach dem Wechsel war Saarbrücken klar besser, am Ende müssen wir froh sein, dass wir nicht richtig abgeschossen wurden.“
Dirk Lottner: „Ich bin sehr zufrieden. Wir waren geduldig, haben auf die Chance gelauert. Wir hatten eine gute Spielanlage. Wir hatten vor der Halbzeit zweimal Glück, das kommt davon, wenn man nicht nachlegt. Die zweite Halbzeit war sehr sachlich, sehr gut. Nach dem 2:0 haben wir so viele Chancen, das ist das Einzige, was mich ärgert. Am Ende ist das 3:0 viel zu spät gefallen.“

Nach dem Sieg klatscht der gebürtige Völklinger Manuel Zeitz mit den Fans ab (Foto: Hell)
Nach dem Sieg klatscht der gebürtige Völklinger Manuel Zeitz mit den Fans ab (Foto: Hell)

Weiter geht es für den 1. FC Saarbrücken am kommenden Sonntag gegen die Zweite von Mainz 05. Das nächste Heimspiel findet gegen den FSV Frankfurt am 10. September statt. Vorab die Info an alle FCS-Fans: Das Ordnungsamt der Stadt Völklingen wird Parken in den Parkanlagen neben der Stadionstraße nicht mehr dulden und so wie bereits heute die Zufahren dafür sperren. Wie empfelen daher zukünftig auf dem Schwimmbad-Parkplatz oder auf dem Hindenburgplatz neben dem „Neuen Rathaus“ zu parken.

Nachtrag um 19 Uhr zum Thema Parken: Die Fanbetreuung und der FCS wollen sich wegen der Verwarngelder in der Stadionstraße und einer zukünftigen Lösung mit der Stadt Völklingen noch austauschen.
Die Redaktion von Völklingen im Wandel findet es unfair, dass man nun sofort Verwarngelder einziehen will, wo man das Parken auf dem Grünstreifen bisher dultete. Wenn man so etwas ändert, sollte man so fair bleiben zunächst darauf hinweisen, dass bisher geduldetes nichtmehr geduldet wird. Parken in einer Parkanlage ist allerdings verständlicherweise auch bei den Völklingerinnen und Völklingern nicht gerne gesehen.

 

2 Gedanken zu „FCS gibt die erwartete Antwort und gewinnt 3:0 – Kickers-Keeper Ortag wohl schwer verletzt!

  • 28. August 2017 um 12:18
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    Hallo liebe Völklinger Stadtverwaltung bzw. ganz direkt an den Völklinger OB, von dem ich gestern ein ganz nettes Ankündigungsscheiben an meiner Autoscheibe kleben hatte. Eigentlich sollte ich ganz beeindruckt sein. Einmal in meinem Leben komme ich nach Völklingen und werde gleich von oberster Stelle begrüßt bzw. verabschiedet. Bin aus dem Schwabenland angefahren gekommen um einen netten Nachmittag mit Stadionbesuch meines Clubs zu genießen. Ich hab bewußt versucht, was ich übrigens immer tue, mir einen Abstellplatz für mein Fahrzeug zu suchen an dem ich niemanden behindere bzw. dort wo es auch nicht durch entsprechende Beschilderung untersagt ist. Und das war definitiv nicht der Fall. Wenn dies an diesem Grünstreifen, nicht im Park !, untersagt ist, könnte dies, wie es an anderen Spielorten üblich ist, durch entsprechende Beschilderung/Abgrenzung für alle gut sichtbar angezeigt sein. Der Fehler liegt definitv auf meiner Seite, daß ich mich den anderen schätzungsweise 100 Fahrzeugen, mit einheimischen Kennzeichen, angeschlossen habe und auch dort geparkt habe. Die Art und Weise wie mir aber jetzt dieser Pressebericht auch nahe legt, zeigt mir aber doch, eine gewisse Systematik hinter diesem Vorgehen. Bei uns nimmt man solche Aktionen mit einem Augenzwinkern, weil man ja weiß, wie so mancher Beamtenschimmel wiehert. Eigentlich eine ganz gute Einnhamequelle bei 2 Regionalligaclubs in einem Stadion. Da könnte so mancher schwäbischer Bürgermeister vor Neid erblassen.

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    • 7. September 2017 um 9:53
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      Hallo Herr Weinert,

      die Stadionstraße ist seit vielen Jahren auf der genannten Seite mit einem Verkehrszeichen „absolutes Halteverbot“ gekennzeichnet. Das git auch für Ortsfremde. Insofern war Ihr Schreiben an den Völklinger OB unnötig.

      Sehen Sie es doch so: Sie habendurch das missachten dieses Verkehrszeichens automatisch an einer Lotterie teilgenommen und haben – genauso wie alle Einheimischen – gewonnen und dürfen zahlen.

      Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass das Augenzwinkern mit dem man das in Ihrer Heimat zur Kenntniss nimmt, ebenfalls aus einem Knöllchen besteht. Ihr Bürgermeister lacht sich also auch ins Fäustchen.

      Antwort

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