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FCS enttäuscht gegen Mannheim auf ganzer Linie

#Völklingen. Der 1. FC Saarbrücken musste sich am 6. Spieltag der Regionalliga Südwest dem SV Waldhof Mannheim geschlagen geben. Vor 4.133 Zuschauern hatte der FCS zwar gute Chancen, ging aber dennoch mit einem Rückstand in die Kabine. Nach Wiederanpfiff lief garnichts mehr zusammen: Enttäuschung auf ganzer Linie.FCS-Cheftrainer Dirk Lottner musste seine Startformation verändern. Fanol Perdedaj war angeschlagen nicht mit von der Partie. Für ihn rückte Marco Kehl-Gomez in die erste Elf. Er besetzte zusammen mit Manuel Zeitz das Zentrum im Mittelfeld. Mario Müller, Steven Zellner, Benjamin Kessel und Alexandre Mendy reihten sich als Viererkette vor Keeper Daniel Batz ein. In der Offensive sollte das Trio im Markus Mendler, Marco Holz und Tobias Jänicke Betrieb machen und den als Stürmer ungelernten Gillian Jurcher in vorderster Front unterstützen.
Mannheim konnte in der gewohnten 4-2-3-1 Startformation auflaufen, womit Waldhof-Cheftrainer Bernhard Trares die gleiche Startelf wie gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg auf den Platz schickte.

Nach 3 Minuten standen die Gäste bereits das erste Mal enttäuscht vor dem Kasten der Saarbrücker, Maurice Devilles Schuss ging aber  knapp am langen Pfosten vorbei. Beide Teams suchten zu Beginn jeden Zweikampf, was Schiedsrichterin Katrin Rafalski doch etwas Mühe machte, das Geschehen in den Griff zu bekommen. Jurcher wurde beispielsweise rustikal abgeräumt, hätte sonst viel Platz gehabt, ohne sichtliche Ermahnung für den Übeltäter. Erst nach einer Viertelstunde wurde dann Fußball gespielt, in dieser Spielphase kamen die Saarländer besser ins Spiel und SVW-Rückhalt musste hellwach sein.


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Bereits in den ersten Minuten kam es zu Gerangel (Foto: Hell)
Bereits in den ersten Minuten kam es zu Gerangel (Foto: Hell)

Erster Aufreger sportlicher Natur nach feinem Spielzug nach rund 20 Minuten. Mendler zog nach innen und bediente Jänicke. Der flankte mit dem linken Fuß. Jurcher warf sich rein. Doch SVW-Keeper Markus Scholz parierte. Der Nachschuss von Mendler wurde schließlich zur Ecke geblockt.

Gillian Jurcher gab sein bestes, doch für ihn gab es nichts zu holen (Foto: hell)
Gillian Jurcher gab sein bestes, doch für ihn gab es nichts zu holen (Foto: hell)

Und nur wenig später das nächste dicke Ding. Jänicke war auf der linken Außenbahn entwischt. Scholz rückte geschickt raus und machte den Winkel für Jänicke spitz. Der traf zwar das Netz, aber nur von außen. Auch Jurcher hatte zwei Minuten danach nicht richtig justiert. Scholz klärte.

Mannheim hatte seine Defensive danach wieder besser im Griff, eigene gefährliche Möglichkeiten wurden aber nicht produziert. Der FCS mit den besseren Aktionen. Kehl-Gomez versuchte es aus der Distanz, Holz per Kopf und Mendler ebenfalls aus der Ferne, ohne Erfolg.

Die Ernüchterung folgte aber in der 40. Minute. Eine Unaufmerksamkeit wurde direkt bestraft: Maurice Deville hatte zu viel Zeit und Platz zum Flanken. Mehr als ausreichend Raum bot sich im Strafraum auch Valmir Sulejmani, der unbedrängt zum 0:1 einköpfte.

Die passende Antwort fand der FCS vor dem Pausenpfiff nicht mehr. Zeitz verbuchte noch einen Abschluss aus der zweiten Reihe und eine weitere aussichtsreiche Aktion unterband Rafalski, nachdem sich Scholz nach vermeintlichem Kontakt auf den Boden warf. Mit der knappen und (vielleicht) etwas glücklichen Führung für die Gäste aus Mannheim ging es in die Pause.

Mario Müller gab alles um den Angriff zu bedienen (Foto: Hell)
Mario Müller gab alles um den Angriff zu bedienen (Foto: Hell)

Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischte Mannheim. In der 54. Minute flog eine Ecke von der rechten Seite nach innen. Jan Christoph Just stieg hoch und köpfte Richtung Tor. Batz flog vorbei. Der Ball pralle vom Pfosten zu Sulejmani, der nur noch einschieben musste.

In der 60. Minute folgte der erste Wechsel beim FCS. Markus Obernosterer ersetzte Kehl-Gomez. Holz postierte sich neben Zeitz und der neue Mann sollte nochmal Schwung in die Offensive bringen. Dem FCS glückte nicht viel in dieser Phase. Waldhof presste früh. Die Folge: Abspielfehler und kein geordneter Spielaufbau. Es waren fast 70 Minuten gespielt, bis Jänicke es per Direktabnahme versuchte. Danach zwar wieder mehr Ballbesitz, jedoch ohne etwas Zwingendes.

Rund zehn Minuten vor Schluss war es Zeitz zu verdanken, dass nicht die Entscheidung fiel. Zellner verlor den Ball unter Bedrängnis. Deville passte im Sechzehner quer, erhielt die Kugel zurück. Zeitz kratzte seinen Abschluss von der Linie.

Auf der Gegenseite zog Mendler einen direkten Freistoß am Kasten vorbei. Es folgte Wechsel Nummer zwei. Sascha Wenninger ersetzte Zeitz. Auch danach produzierte der FCS nicht mehr wirklich viel. Es lief für den FCS im zweiten Spielabschnitt ganz wenig zusammen. Zudem wurde die schlechte Chancenverwertung aus dem guten ersten Durchgang zum Verhängnis: Es fehlt im Sturm an Personal, an einem Mittelfeld das Chancen erarbeitet und der gesamten Elf an Körpersprache, denn wenn man mit gesenkten Köpfen schon auf den Platz geht führt bereits der Gegner.

Am Ende verloren auch die Mannheimer ihre Kräfte, am Sieg für sie sollte das nichts mehr ändern (Foto: Hell)
Am Ende verloren auch die Mannheimer ihre Kräfte, am Sieg für sie sollte das nichts mehr ändern (Foto: Hell)

Weiter geht es kommende Woche Sonntag, 2. September, in Reutlingen mit der Partie gegen die TSG Balingen. Das nächste Heimspiel folgt dann am 8. September, wenn der FK Pirmasens im Hermann-Neuberger-Stadion gastiert. Quellen: FCS/SVW; Red.

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