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Energiekosten für Vereine: Termin für Meinungsaustausch steht bereits

#Völklingen. Der Termin, bei dem sich Vertreter von Vereinen, Stadtratsfraktionen und Verwaltung gemeinsam am runden Tisch treffen, um über die Frage der Energiekosten der Vereine zu sprechen, steht bereits. Darauf hat Bürgermeister Wolfgang Bintz hingewiesen. Bintz reagierte damit auf Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der SPD im Völklinger Stadtrat zum gleichen Thema in der Öffentlichkeit.

Der Bürgermeister wies dabei grundsätzlich darauf hin, dass die Stadt Völklingen einer Schuldenbremse zu folgen habe, wie sie vom Land gefordert werde. Deren Forderungen wiederum hätten ihren Niederschlag in einem Haushaltssanierungsplan gefunden, den der Stadtrat mehrheitlich auch mit den Stimmen der mittlerweile größten Fraktion – also der SPD – verabschiedet habe.


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Hinsichtlich der Energiekosten der Fußballvereine habe man sich dabei einvernehmlich darauf geeinigt, dass die Vereine in Zukunft nicht bei den Gesamtkosten, sondern lediglich bei den Energiekosten mit maximal 40 Prozent beteiligt werden sollen. Für Vereine, die sich besonders um die Förderung des Nachwuchses bemühen, ist ein geringerer Prozentsatz vereinbart. Dies, so Bintz, sei derzeit Beschlusslage, der im übrigen auch die SPD zugestimmt habe.

Bintz nannte die Maßnahmen aufgrund der Haushaltslage der Stadt weiterhin notwendig. Völklingen sei in der Vergangenheit eine sehr vereinsfreundliche Stadt gewesen. „Und dies wird auch so bleiben. Allerdings erfordert es die finanzielle Gesamtlage, dass die Vereine in Zukunft bei den Energiekosten einen Beitrag leisten. Dies ist in anderen Kommunen des Saarlandes schon lange der Fall und in Völklingen ebenfalls notwendig.“

Dass die Stadt Völklingen weiterhin sehr an der Förderung der Vereine interessiert ist, so Bintz weiter, unterstreichen die zahlreichen Sanierungsmaßnahmen von Clubheimen. Der Bürgermeister: “Hier sind wir seit Jahren sehr engagiert. Denn mit der Sanierung von Clubheimen drücken wir ja auch mittel- und langfristig die Energiekosten.“

Bintz nannte Zahlen für die Sanierung der Clubheime: Auf der Röchlinghöhe habe man sich mit 100.000 Euro engagiert, in Fenne mit 18.000 Euro, in Luisenthal mit 36.000 Euro und in Lauterbach mit 195.000 Euro. Geislautern habe ein neues Clubheim in einer Kostenhöhe von 470.000 Euro erhalten, und in Fürstenhausen sei sowohl ein neuer Platz als auch ein neues Clubheim bereits Beschlusslage. In Ludweiler habe man sich darauf verständigt, dass Platz und Clubheim von der Stadt Völklingen übernommen werden.

All das zeige, so Bürgermeister Wolfgang Bintz, dass Völklingen trotz der angespannten Haushaltslage sehr viel für seine Vereine tue. „Ich denke, dieses Engagement wird auch von den Vereinen in sehr positiver Weise   wahrgenommen.“ Der Termin am 25. September, so Bintz, sei dann eine Gelegenheit, um nochmals die Standpunkte und offene Fragen zu klären.“ (PM Stadt VKL)

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