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Einrichtungen der Diakonie beteiligen sich an bundesweiter Kampagne zum Reformationsjubiläum: Ausstellung „Türen öffnen. Gerechtigkeit leben.“

#Völklingen. Vom 20. Juli bis 4. August ist im Foyer des Völklinger Rathauses eine Ausstellung zum Thema „Gerechtigkeit“ zu sehen. In der Ausstellung werden kreativ gestaltete Türen präsentiert. Sie sind in Einrichtungen und Projekten der Diakonie Saar im Rahmen der Kampagne der Diakonie Deutschland „Türen öffnen. Gerechtigkeit leben.“ entstanden. Die Kampagne nimmt Bezug auf die 95 Thesen, die Martin Luther – der Überlieferung nach – auf die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt haben soll.

„Türen öffnen ist ein zentrales Thema der Diakonie“, sagte Diakoniepfarrer Udo Blank bei der Vernissage. Die Diakonie begleite, unterstütze, berate und betreue Menschen in sozialen Randlagen, in Lebenskrisen, in Benachteiligung und Armut. “Geschlossene Türen passen da nicht hin“, ergänzte Blank. „Wir stellen uns dem Leben in seiner ganzen Fülle. Und wir tun das aus Überzeugung und gern.“ Er bedankte sich für die Gastfreundschaft im Völklinger Rathaus, denn in Völklingen ist die Diakonie mit vielen Einrichtungen für die Menschen da: Mit ihrem Sozialkaufhaus am Nordring, dem Haus der Diakonie in der Gatterstraße mit integriertem Mehrgenerationenhaus sowie mit Wohngruppen der stationären Jugendhilfe. Da gebe es eine lange und gute Zusammenarbeit mit der Stadt.
Oberbürgermeister Klaus Lorig äußerte sich optimistisch, dass auch nach seiner Dienstzeit die gemeinsame Arbeit erhalten und auch ausgebaut werden könne. Das sei wichtig für die Stadt. Und er war begeistert von den kreativ gestalteten Türen. „Es ist wirklich ein schönes Projekt, diese Symbolkraft der offenen Tür wieder unter die Menschen zu bringen.“


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Oberbürgermeister Klaus Lorig und Diakoniepfarrer Udo Blank eröffnen gemeinsam die Ausstellung im Völklinger Rathaus. Fotohinweis: Diakonie Saar/Schumann
Oberbürgermeister Klaus Lorig und Diakoniepfarrer Udo Blank eröffnen gemeinsam die Ausstellung im Völklinger Rathaus.
Fotohinweis: Diakonie Saar/Schumann

Eine Tür entstand beispielsweise im Frauen-Projekt NOUR in der Landesaufnahmestelle Lebach. Die Frauen setzten sich mit der Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau auseinander, aber auch mit dem Gerechtigkeitsbegriff, wie sie ihn hier in Deutschland erleben.
Weitere Türen sind von der Wohngruppe Köllerbach und dem Mädchenkreis aus dem Jugendhilfeverbund der Diakonie Saar, von Teilnehmenden an den Freiwilligendiensten, sowie Teilnehmenden der Projekte RESPEKT und „Startbahn25“ in Saarlouis.

Die Ausstellung der Diakonie-Stiftung Saar ist Teil der Veranstaltungen zum diesjährigen Reformationsjubiläum. Im Völklinger Rathaus ist sie noch zu sehen bis Freitag, 4. August. Anfang September zeigt die Diakoniestiftung die Türen noch im Diakonie Klinikum Neunkirchen, bevor sie dann ein letztes Mal während der Nacht der Reformation am 31. Oktober in der Diakoniekirche in Saarbrücken-Malstatt zu sehen sein wird.

Hintergrund

Die Diakoniestiftung an der Saar dient der Förderung diakonischer Arbeit im Saarland. Sie ist eine Antwort auf die stetig steigende Not in einer sich verändernden Welt. Sie legt das in ihre Hände gegebene Vermögen im Einklang mit christlichen Werten an und erhält es in seiner nachhaltigen Ertragsfähigkeit. Durch Zustiftungen kann das Stiftungskapital weiter wachsen und so über viele Jahre dem Gemeinwohl dienen. Die Diakoniestiftung an der Saar ist als rechtsfähige, kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. Der Stiftungsvorstand sorgt für die satzungsgemäße Verwendung der Erlöse. Zuwendungen sind steuerlich begünstigt.

PM Diakonie

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