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Christiane Blatt gibt Startschuss für „Völklingen –Saubere Stadt: Mach mit!“

#Völklingen. Den Startschuss für eine Anti-Müllkampagne hat die Völklinger Oberbürgermeisterin Christiane Blatt gegeben. Unter dem Motto „Völklingen – Saubere Stadt: Mach mit!“ soll in den nächsten Monaten eine Kampagne durchgeführt werden, die den Problemen mit dem Müll in der Mittelstadt zu Leibe rückt.

Nach Auffassung der Oberbürgermeisterin gibt es in Völklingen Defizite im Erscheinungsbild der Stadt, die durch die unterschiedlichsten Formen des falschen Umgangs mit Müll verursacht werden: „Diesen Defiziten wollen wir jetzt den Kampf ansagen“, sagt Christiane Blatt.

Die Rathauschefin hat deshalb Ende des letzten Jahres eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe „Saubere Stadt“ eingesetzt, die in Zukunft die entsprechenden Maßnahmen gegen den Müll umsetzen soll. Inzwischen wurde auch die „AG Lebenswertes Völklingen“ im Sicherheitsbeirat der Stadt Völklingen in die Diskussionen mit einbezogen.

Christiane Blatt: “Unsere Ziel ist es, neben unseren Maßnahmen möglichst viele Kooperationspartner für unser Anliegen zu gewinnen. Dazu gehören Institutionen, Geschäftsleute oder Vereine ebenso wie Privatpersonen. Auch Schulen und Kindergärten wollen wir für präventive Maßnahmen beziehungsweise ein anderes Umweltverhalten in unsere Kampagne mit einbeziehen.“

"Aktion Sauberes Völklingen" - von dieser Aktion blieb nur der nun reaktivierte "Flotte Feger" übrig. (Foto: Hell)
„Aktion Sauberes Völklingen“ – von dieser Aktion blieb nur der „Flotte Feger“ übrig – Christiane Blatt startet nun kurz vor der Kommunalwahl eine neue Sauberkeitsinitaive. (Foto: Hell/Archiv)

Es seien inzwischen bereits unterschiedliche Maßnahmen von Seiten der Verwaltung veranlasst worden, sagt Blatt. So würden beispielsweise die Containerstandplätze für Glas und Altpapier, die am häufigsten frequentiert werden, jeden Samstag durch den Entsorgungszweckverband zusätzlich gereinigt. Zudem sei die Zahl der Handreiniger in der Innenstadt verstärkt worden, die dort tagtäglich für Sauberkeit sorgen. Die Oberbürgermeisterin stellt dabei gemeinsam mit Bürgermeister Christof Sellen klar: „Nicht die Verwaltung ist der Verursacher der Müllprobleme, sondern Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an bestehende Regeln halten und die meinen, die Stadtmitarbeiter seien für ihre ungelösten Müllprobleme verantwortlich.“ Beide wollen dabei nicht missverstanden werden: „Die überwiegende Zahl unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger halten sich an die Regeln. Uns geht es darum, dass sich alle an die Regeln halten und ihren Verpflichtungen in Zukunft nachkommen.“

Die Oberbürgermeisterin zu den Zielen der Kampagne: „Wir hoffen, dass mit unserer Kampagne ein anderes Umweltverhalten aller ermöglicht wird. Dies ist auch dringend erforderlich, wenn wir die derzeitigen Zustände im Detail beleuchten.“ So sei in den letzten Jahren feststellbar, dass es ein erheblich höheres Aufkommen an wilder Müllablagerung in vielen Bereichen gebe. Die Verschmutzung der Containerstandorte für Glas und Papier durch die Nutzer selbst sei nicht mehr hinnehmbar. Auch bei der Bereitstellung von Sperrmüll halten sich immer weniger Personen an die vorgesehenen Abfuhr-Regularien. Zudem gebe es bei der „Entsorgung“ von Hundekot in Parkanlagen erhebliche Defizite.

Deshalb plädiert die Oberbürgermeisterin für ein Gemeinschaftsgefühl in der Stadt („Es ist unsere Stadt“) hinsichtlich der Lösung der aufgezeigten Probleme. Andererseits spricht sich Christiane Blatt aber auch für deutliche Sanktionierungen von Fehlverhalten aus.

Die Kampagne „Völklingen – Saubere Stadt: Mach mit!“ umfasst einerseits Informationen für Bürgerinnnen und Bürger über den richtigen Umgang bei der Entsorgung von Abfällen. Andererseits wird es kleinere oder größere Aktionen geben.

Starten wird die Kampagne am Dienstag, den 2. April, mit einem Pressetermin in der städtischen Kindertagesstätte Haydnstraße. Dabei wird die Oberbürgermeisterin die Kampagne noch einmal erläutern. Zudem wird ein Kita-Projekt vorgestellt, das Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Abfallverwertung anschaulich darstellt. Christiane Blatt: “Mir ist es wichtig für unsere Kampagne, dass sie alle Generationen mit einbezieht. Außerdem glaube ich, dass wir gut daran tun, in unseren Kitas und Schulen mit der Aufklärung sehr früh zu beginnen.“ PM Stadt

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