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Begleitprogramm zur Buddha-Ausstellung: Interreligiöser Dialog im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Dienstag, 31. Januar 2017, 18 Uhr

#Völklingen. Der Dialog zwischen Kulturen und Religionen ist ein zentrales Merkmal offener und toleranter Gesellschaften. Im Rahmen des Begleitprogramms zur großen Buddha-Ausstellung bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte dem interreligiösen Dialog ein Forum. Am Dienstag, dem 31. Januar 2017, diskutieren Jugendliche verschiedener Religionen im Rahmen eines Workshops interreligiöse Themen und lernen ihre verschiedenen Perspektiven kennen. Am Abend gibt es im Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine öffentliche Debatte, an der neben jugendlichen Vertretern aus dem Workshop auch Experten aus verschiedenen Religionen teilnehmen. Es diskutieren Pfarrer Benedikt Welter, Dechant des Dekanats Saarbrücken, Richard Bermann, Vorstandsvorsitzender der Synagogengemeinde Saar und Riad Katta aus dem Vorstand der Islamischen Gemeinde Saarland. Die Moderation leitet der SR-Journalist Christian Otterbach. Der öffentliche Diskussions-Abend beginnt am Dienstag, dem 31. Januar 2017, um 18 Uhr, im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Der Eintritt ist frei. Um 17.30 Uhr bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine kostenfreie öffentliche Führung durch die Buddha-Ausstellung an.


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In dem Workshop erarbeiten die Jugendlichen in Gruppenarbeit das Bild der anderen Religionen und diskutieren ihre Arbeitsergebnisse. In der abendlichen Diskussion werden auch interreligiöse Projekte der verschiedenen Religionsgemeinschaften im Saarland vorgestellt.

Der interreligiöse Dialog im Rahmen der Buddha-Ausstellung ist eine Kooperation des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit dem Dekanat Saarbrücken. Weitere Kooperationspartner sind die Synagogengemeinde Saar und die Islamische Gemeinde Saarland. Die Jugendlichen und Experten des interreligiösen Dialogs im Weltkulturerbe Völklinger Hütte gehören der christlichen, jüdischen und muslimischen Religion an. Bei einem Besuch der Buddha-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte setzen sie sich auch mit der buddhistischen Religion und Kultur auseinander.

Die Ausstellung „Buddha. Sammler öffnen ihre Schatzkammern – 232 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2.000 Jahren“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt Meisterwerke buddhistischer Kunst aus den vier asiatischen Regionen Südasien, Ostasien, Südostasien und der Himalaya-Region. Sie bietet einen einzigartigen Überblick über die buddhistische Kunst Asiens vom 1. Jahrhundert vor Christus bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die Exponate stammen ausschließlich aus Privatsammlungen und waren in diesem Umfang noch nie zu sehen. Ein großer Teil der Exponate wird zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Schirmherr der Ausstellung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist Seine Heiligkeit der XIV. Dalai Lama.

Die Buddha-Ausstellung wird von einem ausführlichen Begleitprogramm flankiert. Meditationen mit buddhistischen Mönchen, Qigong-Übungen, Themenführungen und Kinderführungen lenken den Blick und die Sinne auf das Thema Buddhismus. Zur Buddha-Ausstellung hat das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf dem 600.000 Quadratmeter großen Gelände einen „Pfad der Erkenntnis“ mit acht Meditationsstationen eingerichtet. In der Möllerhalle sind Fotografien des berühmten amerikanischen Magnum-Fotografen Steve McCurry zur Kultur des Buddhismus zu sehen, die er auf seinen zahlreichen Reisen nach Tibet, Indien, Sri Lanka, Myanmar, China, Japan, Thailand und Kambodscha aufgenommen hat.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Es bewahrt das Erbe der Industrialisierung für kommende Generationen. Regelmäßig bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch anderen Welt-Kulturen ein Forum und schafft so einen Raum für einen Dialog zwischen den Kulturen. PM WKE

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