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4. UrbanArt Biennale® 2017 endet mit Besucherrekord von 151.813 Besuchern

#Völklingen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Die „4. UrbanArt Biennale® 2017“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte endete mit einem Besucherrekord von 151.813 Besuchern. Auch die Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ ist auf ein überragendes Besucherinteresse gestoßen und wurde bis Sonntag, den 8. April 2018, verlängert.  Insgesamt besuchten mehr als 290.000 Menschen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte, seine Ausstellungen und Veranstaltungen. Das sind rund 40.000 Besucher mehr als 2016. Als einziges Saarland-Thema und einer der wenigen Themen aus dem Bereich Ausstellungen/Kunst wurde „Inka – Gold. Macht. Gott.“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte im großen Jahresrückblick der „Süddeutschen Zeitung“ positiv hervorgehoben. Im März hatte bereits das Fachmagazin „Arts of Asia“ aus Hong Kong die Buddha-Ausstellung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte als „eine der besten Ausstellungen aller Zeiten“ zur panasiatischen buddhistischen Kunst bezeichnet. Insgesamt erfreut sich das Weltkulturerbe Völklinger Hütte großer überregionaler Aufmerksamkeit und positiver Bewertungen auf führenden Reise-Portalen.

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„Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist ein international bedeutendes Denkmal der Industriekultur und zugleich ein lebendiger Kulturort des 21. Jahrhunderts. Die Faszination der authentischen Industriekultur und der Dialog mit anderen Welt-Kulturen wie die der Inka oder der UrbanArt machen den spezifischen Reiz des Weltkulturerbes Völklinger Hütte aus. Im Zusammenspiel der Industriekultur mit den Ausstellungen und Veranstaltungen bildet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte einen wirtschaftlich relevanten Tourismusfaktor für das Saarland“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Besucherrekord für die „4. UrbanArt Biennale® 2017“

Insgesamt besuchten im Jahr 2017 mehr als 290.000 Menschen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte, seine Ausstellungen und Veranstaltungen. Die Besucherzahl beinhaltet Veranstaltungen wie „Electro-Magnetic“ oder das „Autokino am Weltkulturerbe Völklinger Hütte“. Auch der nichtzahlungspflichtige Bereich und kostenfreie Veranstaltungen wie der „Völklinger Hütten Jazz“ und die Mobil-Home-Station wurden berücksichtigt.

Die "4. UrbanArt Biennale® 2017" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte Kunstwerke: Banksy: Toxic Mary (double), 2003 | Blek le Rat: David on Wood, 2016 | Ian Kuali’i: Fragments Melancholy Wasteland #7 | #8, 2016 Copyright: © Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel
Die „4. UrbanArt Biennale® 2017“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Kunstwerke: Banksy: Toxic Mary (double), 2003 | Blek le Rat: David on Wood, 2016 | Ian Kuali’i: Fragments Melancholy Wasteland #7 | #8, 2016
Copyright: © Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

189.692 Besucher lösten 2017 eine Kombi-Eintrittskarte für das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Das sind 43.850 Besucher mehr als im Jahr 2016. Rund 33 Prozent der Besucher kamen aus dem Saarland. Rund 40 Prozent reisten aus den restlichen deutschen Bundesländern an, rund 27 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Insgesamt wurden 2.660 Gruppenführungen gebucht. Das sind rund 500 Führungen mehr als im Vorjahr. Entsprechend der Besucherbefragung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte haben 2017 fast 34.000 Besucher des Weltkulturerbes Völklinger Hütte zwei bis drei Nächte im Saarland übernachtet.

Mit dem herausragenden Besucherrekord von 151.813 Besuchern endete im November die „4. UrbanArt Biennale® 2017“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Das Besucherinteresse war 2017 damit nochmal um rund 40.000 Menschen höher als bei der bereits außergewöhnlich gut besuchten „UrbanArt Biennale® 2015“. Diese war mit 111.345 Besuchern die bisher besucherstärkste „UrbanArt Biennale®“ (Besucherzahl UrbanArt Biennale® 2013: 104.732 Besucher | Besucherzahl: UrbanArt – Graffiti 21: 57.872 Besucher).

Überregionales Medien-Interesse

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und seine Ausstellungen sind 2017 auf ein großes überregionales Medien-Interesse gestoßen. Das in Hongkong erscheinende Fachmagazin „Arts of Asia“ widmete der Völklinger Buddha-Ausstellung und dem Katalogbuch eine ausführliche Besprechung von 11 Seiten. Der Rezensent Michael Henss bezeichnete die Buddha-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte als die „bedeutendste […] Ausstellung panasiatischer buddhistischer Kunst seit vielen Jahren und eine der besten aller Zeiten“. Die Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ wurde als einziges Saarland-Thema im großen Rückblick der „Süddeutschen Zeitung“ auf das Jahr 2017 positiv hervorgehoben. Außer der Inka-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte wurde in diesem Rückblick aus dem Bereich Kunst/Ausstellungen nur noch die NS-Raubkunst, das Kunstjahr mit documenta, Biennale und „Skulptur Projekte“ Münster sowie der neue Louvre in Abu Dhabi thematisiert.

In dem GEO-Special-Heft „Deutschland neu entdecken“ wurde die Völklinger Hütte in der Rubrik „50 Mal Abenteuer – Unser Ausflugsführer“ gelistet. Die aspekte-Sondersendung zum Saarland widmete dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte einen eigenständigen Beitrag, die ARD-tagesschau sendete zum „Tag des offenen Denkmals“ einen Bericht über die Völklinger Hütte. Über die Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ und die „4. UrbanArt Biennale® 2017“ berichteten 2017 unter anderem die ARD-tagesschau (20 Uhr), die ZDF-heute-Nachrichten (19 Uhr), frankreichweit das Morgenmagazin von France 2, die Feuilletons der „Welt“ und der „Süddeutschen Zeitung“, das ARD-nachtmagazin, 3-sat-kulturzeit, das Straßburger Magazin „Poly“ (mit einer Titel-Geschichte zur „4. UrbanArt Biennale® 2017“) oder die Pariser Fachzeitschriften „GraffitiArt“ und „Stuart UrbanArt Magazine“.

Von seinen Besuchern erhält das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf führenden Reise-Portalen weiterhin exzellente Bewertungen. Für diese konstant herausragenden Bewertungen wurde dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte 2017 von der weltweit größten Reise-Website „TripAdvisor“ zum vierten Mal in Folge  das „TripAdvisor Zertifikat für Exzellenz“ verliehen. Auf TripAdvisor erreichte das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die Bewertung 4.5 von maximal 5.0. Auf Holiday Check erzielte das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die Bewertung 5.7 von maximal 6.0 und eine Weiterempfehlungsquote von 100 Prozent.

Virtueller Rundgang auf „Google Arts & Culture“

Seit Oktober 2017 kann man das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch digital erkunden. Auf der Plattform „Google Arts & Culture“ ist ein virtueller Rundgang entstanden, der der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Dafür wurde das Weltkulturerbe Völklinger Hütte so fotografiert und gefilmt, so dass man sich in einem virtuellen dreidimensionalen Raum bewegen kann. So kann man bereits vor dem eigentlichen Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes virtuell durch die Möllerhalle oder die Gebläsehalle der Völklinger Hütte gehen. Auch die  „4. UrbanArt Biennale® 2017“ wurde so dokumentiert und ist auf „Google Arts & Culture“ zu sehen.

Thema „Zwangsarbeit in der Völklinger Hütte“ in Besucherweg integriert

2017 bot das Weltkulturerbe Völklinger Hütte Ringvorlesungen zum Buddhismus, zur UrbanArt und zum Thema der Zwangsarbeiter in der Völklinger Hütte. Zudem war das Weltkulturerbe Völklinger Hütte im Rahmen der Buddha-Ausstellung Ort für einen „interreligiösen Dialog“ zwischen Christen, Juden und Muslimen. Insofern war das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch 2017 ein Ort der Bildung und des Dialogs. Ein besonderes Anliegen ist die Erforschung des Themas „Zwangsarbeiter in der Völklinger Hütte“. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte hat 2017 dieses Thema in der Sinteranlage in den Besucherweg integriert. Die Präsentation beruht auf den Forschungen von Dr. Inge Plettenberg.

Zwangsarbeiter in der Völklinger Hütte: Präsentation der Forschungsergebnisse im Weltkulturerbe Völklinger Hütte Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel
Zwangsarbeiter in der Völklinger Hütte: Präsentation der Forschungsergebnisse im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

Ausblick 2018: „Arbeiten auf der Völklinger Hütte“ | „Inka – Gold. Macht. Gott.“ bis 8. April 2018 verlängert

2018 ist der Start für das große Thema „Arbeiten auf der Völklinger Hütte“. Unter diesem Motto wird das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die sozialgeschichtlichen Aspekte der Völklinger Hütte als einem Ort der Arbeit in den Besucherrundgang integrieren. Orte und Exponate zu diesem Thema werden auf dem Besucherrundweg erklärt und in Szene gesetzt. Das Projekt „Arbeiten auf der Völklinger Hütte“ ist Teil des Europäischen Kulturerbejahres 2018. In diesem europäischen Themenjahr werden die Geschichten des gemeinsamen kulturellen Erbes in den Blick genommen. Im Verbund mit der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) widmet sich das Weltkulturerbe Völklinger Hütte 2018 dem europäischen Erbe der Industriekultur.

Die Ausstellung "Inka - Gold. Macht. Gott." im Weltkulturerbe Völklinger Hütte Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel
Die Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

Bis Sonntag, den 8. April 2018, präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte in der Gebläsehalle die Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“. Sie zeigt herausragende Exponate zur Kultur der Inka und ihrer Vorgänger-Kulturen, die in dieser Form und Zusammensetzung zum ersten Mal zu erleben sind. Ein wichtiges Thema ist die spanische Eroberung Südamerikas durch Francisco Pizarro. 220 Exponate zeigen die Faszination der alten peruanischen Hochkulturen und ihr Aufeinandertreffen mit der europäischen Kultur des 16. Jahrhunderts. Der Kern-Bestand der Exponate stammt aus dem Larco Museum Peru, das die größte Sammlung altperuanischer Kunst weltweit besitzt. Einzigartige Exponate aus bedeutenden europäischen Museen vervollständigen die Ausstellung. Zur Inka-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte startet im Januar eine große Ringvorlesung in Kooperation mit der Universität des Saarlandes und der Universität Trier. In der Möllerhalle zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte begleitend zur großen Inka-Ausstellung Foto-Arbeiten des namhaften deutschen Fotografen Helmut. R. Schulze, die er auf seinen Reisen in Peru, Chile oder Bolivien aufgenommen hat. Diese Fotografien sind noch bis Sonntag, den 4. März 2018, zu sehen.

Weitere Ausstellungen und Veranstaltungen sind geplant und werden noch kommuniziert.

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