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Weltkulturerbe Völklinger Hütte verlängert die Ausstellung „Afrika – Im Blick der Fotografen“ bis Ende Januar 2021

#Völklingen. Mit mehr als einmonatiger Verspätung startete die Ausstellung „Afrika – Im Blick der Fotografen“ wegen des Coronavirus. Seit der Eröffnung Mitte Mai erfreut sie sich einer zunehmenden Besucherresonanz und wurde in zahlreichen Medien positiv besprochen. Für den Deutschlandfunk ist sie eine „großartige Ausstellung“, Radio France Internationale sendete ein ausführliches Interview mit dem Kurator Frank Krämer. Die „Welt am Sonntag“ schrieb „Es ist der Blick von innen, den wir hier sehen, und alle Bilder erzählen Geschichten – statt Mythen“ und lobte die virtuelle Ausstellungspräsentation unter www.voelklinger-huette-afrika.org, die auch Menschen in weit entfernten Teilen der Welt einen ersten Eindruck erlaubt. Insbesondere Foto-Zeitschriften wie „ProfiFoto“, „Foto Hits“ oder „fotoMagazin“ empfahlen ihren Lesern die Völklinger Schau. „ProfiFoto“ berichtete ganzseitig über die Ausstellung, „fotoMagazin“ listete „Afrika – Im Blick der Fotografen“ unter den „4 Ausstellungen, die Sie im August sehen müssen“ auf Top 1. Nun haben die Besucher des Weltkulturerbes mehr Zeit, ihren Besuch zu planen. Denn die Völklinger Hütte verlängert „Afrika – Im Blick der Fotografen“ über die Herbst- und Weihnachtsferien hinaus bis zum 31. Januar 2021.

Seniorenbetreuung

Jeweils sonntags um 14 Uhr bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte bis zum Ende der saarländischen Herbstferien einen geführten Rundgang durch die Ausstellung. Diese Führung zur Kunst der afrikanischen FotografInnen ist im normalen Eintritt enthalten.

„Afrika – Im Blick der Fotografen“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte präsentiert 43 Arbeiten von acht afrikanischen Fotografen und einer Fotografin, die besonders prägnant und herausragend sind. Die Fotografien zeigen einen Blick auf Afrika jenseits von Stereotypen. Die Fotoarbeiten prägt eine interne Perspektive und ein künstlerischer Blick afrikanischer KünstlerInnen auf ihre Heimatregionen. Sie erzählen vom Alltag in den Städten, von Industrie, den Spuren der Vergangenheit und von Pop-Kultur. Die Ausstellung bietet im Weltkulturerbe Völklinger Hütte den künstlerischen Positionen afrikanischer KünstlerInnen ein Forum und ermöglicht den BesucherInnen so einen facettenreichen und vielleicht auch überraschenden Blick auf afrikanische Kultur.

Blick in die Ausstellung "Afrika – Im Blick der Fotografen" des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, im Vordergrund ein Werk von Kibuuka Mukisa Oscar aus der Serie "Breaking Uganda" Copyright Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel
Blick in die Ausstellung „Afrika – Im Blick der Fotografen“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, im Vordergrund ein Werk von Kibuuka Mukisa Oscar aus der Serie „Breaking Uganda“
Copyright Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

 

Pressestimmen zu „Afrika – Im Blick der Fotografen“

„Die Ausstellung „Afrika. Im Blick der Fotografen“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte setzt einen Teil der stillgelegten Eisenhütte wieder in Bewegung. Es ist ein junges, dynamisches Afrika, das sich mit großer Fotokunst ins altindustrielle Europa katapultiert. Bleibt zu hoffen, dass auch die Lothringer, von denen nicht wenige einen nordafrikanischen Migrationshintergrund haben, bald wieder über offene Grenzen ins Saarland kommen können, um diese großartige Ausstellung genießen zu können.“
(Ludger Fittkau, Deutschlandfunk, 17. Mai 2020)

„Wohl kein Teil der Erde ächzt derart unter der Last westlicher Klischees wie Afrika. Im Saarland und dank der weiterhin angebotenen beeindruckenden Onlinepräsentation kann man sich von überall her ein authentisches Bild des Kontinents machen. Die Völklinger Hütte zeigt Arbeiten von neun Fotografen aus Marokko, Algerien, dem Senegal, der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Südafrika. Es ist der Blick von innen, den wir hier sehen, und alle Bilder erzählen Geschichten – statt Mythen.“
(Barbara Weitzel, Welt am Sonntag, 17. Mai 2020)

„Was wissen Sie über afrikanische Fotografie? Nicht viel? Dann geht es Ihnen wie vielen im Land. Die Fotokultur in Deutschland stellt sich noch immer nicht sonderlich multikulturell dar. Gerhard Steidls Fotobuch-Programm und davor Scalo Books fielen über Jahre als löbliche Ausnahmen auf. Und die aktuelle Ausstellung mit Aufnahmen afrikanischer Bildermacher in der Völklinger Hütte gibt tatsächlich ein paar neue Einblicke. Doch es muss und es wird sich noch viel ändern.“
(Manfred Zollner, fotoMagazin, September 2020, Zollners Zeilen. Im August-Heft war die Ausstellung gelistet in der Rubrik „4 Ausstellungen, die Sie im August sehen müssen“)

„Afrika – Im Blick der Fotografen“ bietet mit den Werken von neun afrikanischen Fotografen äußerst vielfältige Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort […] Wer hinter den noch weitverbreiteten Afrikaklischees die aktuelle Realität entdecken möchte, hat […] in der Völklinger Hütte Gelegenheit dazu.“
(FOTO HITS, Oktober 2020)

PM WKE

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