Druckerei Druckerei von der Eltz PlatzhalterSWAD SWAD GmbH Sicherheit in V”lklingenPlatzhalter

Vom ersten Buddha-Bild zur Weltreligion: Ringvorlesung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Donnerstag, 10. November 2016, 18.30 Uhr, Eintritt frei

Völklingen. Im Rahmen der Ringvorlesung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte spricht am Donnerstag, dem 10. November 2016, Prof. Dr. Jens-Uwe Hartmann über die Entstehung der ersten Buddha-Bilder. Der Buddhismus bestand schon mehrere Jahrhunderte, als Künstler erstmals ein Bild des Gründers schufen. Der Vortrag erklärt, wie es dazu kam und wie sich die ersten Buddha-Darstellungen über fast ganz Asien verbreiteten.Die Schaffung von Buddhadarstellungen in menschlicher Gestalt stellt einen Wendepunkt in der Geschichte der buddhistischen Kunst und Religion dar. Erst durch sinnlich erfahrbare Bildnisse des Buddha erlangte die buddhistische Kunst jenen anschaulichen Charakter, durch den sich die Religion verbreiten konnte. Jens-Uwe Hartmann ist Professor für Indologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München.


Anzeige:


Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, der Eintritt ist frei. Vor der Vorlesung bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ab 18 Uhr einen speziellen Themenrundgang durch die Buddha-Ausstellung an. Der Eintritt zu dem Themenrundgang ist ebenfalls kostenfrei.

Die Ringvorlesung zur Buddha-Ausstellung nimmt den kulturellen und künstlerischen Kontext in den Blick, in dem die Kunstwerke der Ausstellung stehen. Acht allgemeinverständliche Vorträge von internationalen Experten geben den Besuchern die Gelegenheit, die Kenntnis über die buddhistische Kunst und Kultur zu vertiefen und mehr über eine Welt zu erfahren, die vielen westlichen Menschen fremd ist. Die Ringvorlesung zu „Buddha“ ist eine Kooperation des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit der Universität des Saarlandes und der Universität Trier.

Die Vorträge begleiten die Großausstellung „Buddha. Sammler öffnen ihre Schatzkammern – 232 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2.000 Jahren“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Sie zeigt Meisterwerke buddhistischer Kunst aus den vier asiatischen Regionen Südasien, Ostasien, Südostasien und der Himalaya-Region. Die Ausstellung bietet einen einzigartigen Überblick über die buddhistische Kunst Asiens vom 1. Jahrhundert vor Christus bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die Exponate stammen ausschließlich aus Privatsammlungen und waren in diesem Umfang noch nie zu sehen. Ein großer Teil der Exponate wird zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Schirmherr der Ausstellung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist Seine Heiligkeit der XIV. Dalai Lama.

Die Buddha-Ausstellung wird von einem ausführlichen Begleitprogramm flankiert. Meditationen mit buddhistischen Mönchen, Qigong-Übungen, Themenführungen und Kinderführungen lenken den Blick und die Sinne auf das Thema Buddhismus. Zur Buddha-Ausstellung hat das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf dem 600.000 Quadratmeter großen Gelände einen „Pfad der Erkenntnis“ mit acht Meditationsstationen eingerichtet. In der Möllerhalle sind Fotografien des berühmten amerikanischen Magnum-Fotografen Steve McCurry zur Kultur des Buddhismus zu sehen, die er auf seinen zahlreichen Reisen nach Tibet, Indien, Sri Lanka, Myanmar, China, Japan, Thailand und Kambodscha aufgenommen hat.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Es bewahrt das Erbe der Industrialisierung für kommende Generationen. Regelmäßig bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch anderen Welt-Kulturen ein Forum und schafft so einen Raum für einen Dialog zwischen den Kulturen.

Prof. Dr. Jens-Uwe Hartmann (Ludwig-Maximilians-Universität München):
„Auf dem Weg zur Weltreligion: die Entstehung des Buddha-Bildes“, Donnerstag, 10. November 2016, 18.30 Uhr, Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Gebläsehalle
PM WKE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.