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Verkehrsministerium stellt Kampagne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr vor

Saarland. Im Rahmen der #Kampagne „Runter vom Gas“ des #Bundesministerium_für_Verkehr und #digitale_Infrastruktur und des Deutschen #Verkehrssicherheitsrats (#DVR) hat #Verkehrsstaatssekretär Jürgen Barke heute eine Aktion gegen #Alkohol am Steuer vorgestellt.Das Hauptaugenmerk richtete sich dabei auf die Beifahrer, die allzu oft zu alkoholisierten Fahrern ins Auto steigen.

„Mein Fahrer muss nüchtern sein“ – unter diesem Motto haben die Kampagne „Runter vom Gas“ und das Saarland heute alle Beifahrer dazu aufgerufen, nicht zu alkoholisierten Fahrern ins Auto zu steigen. Mit Informationsbroschüren und persönlichen Gesprächen wurden die jungen Beifahrer auf dem Saarlouiser Weihnachtsmarkt durch Kampagnenvertreter auf die Gefahren von Alkohol am Steuer aufmerksam gemacht.


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Barke: „Gerade junge Autofahrer sind besonders häufig Opfer von alkoholbedingten Unfällen. Daher müssen alle Möglichkeiten zur Aufklärung genutzt werden. Nein sagen kann Leben retten. Das vorbildliche Verhalten soll auch die Fahrer davon überzeugen, sich nicht alkoholisiert hinters Steuer zu setzen.“

Prominente Unterstützung kam dabei von der amtierenden Miss Germany und Mathematikstudentin Caroline Noeding: „Egal wie schnell ich am liebsten nach einer Feier nach Hause möchte – mein Leben ist mir zu wertvoll, um es in die Hände eines alkoholisierten Fahrers zu legen. Habt den Mut, Nein zu sagen zu Alkohol am Steuer.“

Auch Dr. Walter Eichendorf, Präsident des DVR schließt sich dem Appell an: „Besonders in der jungen Altersgruppe fällt es vielen Beifahrern schwer, ‚Nein‘ zu sagen. Sie wollen nicht uncool wirken und riskieren dafür zu oft ihre eigene Sicherheit.“
‚Runter vom Gas‘ setzt genau hier an und sensibilisiert die jungen Beifahrer für die Risiken von Alkohol am Steuer. Gleichzeitig bestärkt sie die Zielgruppe darin, auch im Freundeskreis ‚Nein‘ zu sagen. Denn die Beifahrer zeigen damit Mut und Selbstbewusstsein. Zwei Eigenschaften, die mehr Coolness erfordern, als leichtfertig das eigene Leben zu riskieren.“

Durch die Aktion, bei der Thermobecher verschenkt wurden, sollen die jungen Leute ermutigt werden, sich stärker für ihre eigene Sicherheit einzusetzen.

Hintergrund:

Im Jahr 2012 wurden bei Alkoholunfällen 18.983 Personen verletzt, 338 Menschen starben. Das ist jeder elfte Verkehrstote. Der Anteil der 18- bis 24-Jährigen an allen alkoholisierten unfallbeteiligten Autofahrern liegt bei 31,5 Prozent.

Die Kampagne „Runter vom Gas“ kooperiert eng mit den Bundesländern, um unterschiedliche Themen der Verkehrssicherheit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Weitere Veranstaltungen fanden im Verlauf des Jahres 2013 unter anderem in Niedersachsen, Hamburg und Baden-Württemberg statt.

Mit der Kampagne machen sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie der DVR seit 2008 dafür stark, über Unfallrisiken aufzuklären und Verhaltensänderungen herbeizuführen. Schwerpunkte der Aufklärungsarbeit sind das Fahren mit unangepasster Geschwindigkeit, Risikofaktoren wie Ablenkung, gefährliches Überholen und dichtes Auffahren sowie besondere Gefahren auf der Landstraße. Neben Autofahrern spricht die Kampagne dabei auch gezielt Radfahrer, Motorradfahrer und Fahranfänger an.

(PM: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr)

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