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Verkehrskontrollen zu Gurt und elektronischen Geräten

#Saarbrücken. Im Laufe der vergangenen Woche (46. KW 2017) kontrollierte die saarländische Polizei schwerpunktmäßig die Gurtanlegepflicht und die verbotene Nutzung elektronischer Geräte am Steuer. Das bisherige „Handy-Verbot“ hat der Gesetzgeber im Oktober 2017 auf andere elektronische Geräte erweitert und die Bußgeldsätze erhöht.

Die Polizeiinspektionen, Operativen Einheiten und Verkehrsdienste des Landespolizeipräsidiums überprüften zusammen rund 9.500 Kraftfahrzeuge. Dabei stellten die Polizeibeamten 652 Gurtverstöße, inclusive 43 nicht bzw. nicht ordnungsgemäß gesicherter Kinder fest. Es wurden Verwarn- bzw. Bußgelder jeweils zwischen 30 und 60 Euro verhängt.


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143 Mal nutzten Fahrer verbotswidrig elektronische Geräte am Steuer wie Mobiltelefone oder Tablets. Das entsprechende Bußgeld beläuft sich neuerdings auf 100 Euro, dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Der Gesetzgeber hat die entsprechende Vorschrift in der Straßenverkehrsordnung mit Wirkung vom 19. Oktober 2017 erweitert. Jetzt dürfen vom Fahrer eines Kraftfahrzeugs neben dem Handy grundsätzlich auch keine anderen elektronischen Geräte wie z.B. Berührungsbildschirme oder Flachrechner bedient werden. Es sei denn, die Geräte müssen dazu weder aufgenommen noch gehalten werden und können entweder mittels Sprachsteuerung oder Vorlesefunktion genutzt werden oder zur Bedienung ist nur eine kurze Blickabwendung vom Verkehrsgeschehen erforderlich. Das entsprechende Bußgeld wurde von 60 auf 100 Euro erhöht. Bei einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer drohen sogar 150 Euro Geldbuße sowie ein Monat Fahrverbot.

Neben den aufgeführten Verstößen konnten unter anderem elf Personen festgestellt werden, die ein Kraftfahrzeug ohne erforderliche Fahrerlaubnis führten. PM Polizei Saarland

 

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