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„UrbanArt Biennale® 2015“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte startet bald

#Völklingen. Am Sonntag, den 29. März 2015, startet mit der „UrbanArt Biennale® 2015“ die mittlerweile dritte Ausstellung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte zur Kunst, die sich aus dem Graffiti entwickelt hat. Alle zwei Jahre zeigt das Europäische Zentrum für Kunst und Industriekultur die entscheidenden Positionen und zeitgenössischen Entwicklungen dieser jungen Kunst des 21. Jahrhunderts. Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist eine der bedeutendsten Werkschauen zur Urban Art in Europa.

UrbanArt Biennale® 2013 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Oliver Dietze
UrbanArt Biennale® 2013 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Oliver Dietze

Zentrum der „UrbanArt Biennale® 2015“ ist die Möllerhalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit einer Ausstellungsfläche von 10.000 Quadratmetern. Hier wurden einst Rohstoffe für den Hochofenprozess der Völklinger Hütte gelagert. Der raue Charme der Möllerhalle mit ihren rostbraunen Staubwänden und den begehbaren Silotaschen macht sie zu einem idealen Ort für eine Kultur, die ihren Weg von der Straße in die Museen und Galerien gefunden hat.  Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte wird mit der „UrbanArt Biennale® 2015“ neue Räume in der Völklinger Hütte erschließen, die bisher für Besucher noch nicht geöffnet sind. Wie schon 2013 werden Urban-Art-Künstler im Landschaftsgarten „Das Paradies“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte vor Ort Kunst-Installationen einrichten. Im „Paradies“ entsteht so ein „UrbanArt Parcours“. Der „UrbanArt Parcours“ mit Installationen und weiteren Ausstellungsräumen erstreckt sich auf einem Gelände von 100.000 Quadratmetern im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Ein besonderer Akzent der „UrbanArt Biennale® 2015“ liegt auf der Urban Art im arabischen Raum und in Ägypten.


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„Urban Art ist ein weltweites Phänomen. Aus diesem Grund haben wir für die „UrbanArt Biennale® 2015″ den Fokus deutlich über den europäischen und nordamerikanischen Raum hinaus erweitert. Besonders spannend ist die Graffiti-Kunst und Urban Art im arabischen Raum und in Ägypten. Hier setzen wir 2015 einen besonderen Akzent“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Zu den Künstlern der „UrbanArt Biennale® 2015“ zählen Superstars der Szene wie Shepard Fairey (USA), Invader (Frankreich), Jef Aérosol (Frankreich), Cope2 (USA), L’Atlas (Frankreich), JonOne (USA/Frankreich), Delta (Niederlande), M. Chat (Frankreich) oder Logan Hicks (USA). Aus dem arabischen Raum und  Ägypten werden Werke bedeutender Künstler wie Ammar Abo Bakr, Alaa Awad, Zepha oder Nazeer und herausragende Gemeinschaftsarbeiten ägyptischer Street-Art-Künstler zu sehen sein. Zu den gefragtesten jungen Künstlern der internationalen Szene, deren Arbeiten im Weltkulturerbe Völklinger Hütte gezeigt werden, zählen Thomas Canto (Frankreich), LX.One (Frankreich) oder Okuda (Spanien). Insgesamt sind mehr als 70 internationale Urban-Art-Künstler in Völklingen mit Werken vertreten. Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte bietet somit einen Überblick über die entscheidenden Positionen der Graffiti-Kunst und die jüngsten Entwicklungen der zeitgenössischen Urban Art.

UrbanArt Biennale® 2013 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte Kunstwerk: Quik: The souls of black people (as a result of the riots in Los Angeles), 1992 Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Oliver Dietze
UrbanArt Biennale® 2013 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Kunstwerk: Quik: The souls of black people (as a result of the riots in Los Angeles), 1992
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Oliver Dietze

Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte präsentiert die Urban Art als eine spannende und zukunftsweisende Form der bildenden Kunst. Sie zeigt, wie zeitgenössische Urban-Art-Künstler klassische Formen des Graffiti wie das „Writing“ oder das Schablonen-Graffiti zu einer spezifischen und eigenständigen Kunst weiterentwickeln.

Die Wurzeln der Urban Art liegen in der Graffiti-Kunst im ausgehenden 20. Jahrhundert. Aus dem klassischen Stil des „Writing“, bei dem es darum geht, seinen Namen im öffentlichen Raum zu hinterlassen, hat sich eine neue Kunstform entwickelt, die so nur aus dem Graffiti entstehen konnte. Eine Mischung aus Kalligraphie, abstrakter Malerei und alternativer Subkultur. Figurativer ist die Kunst, die auf die Tradition des „pochoir“, des Schablonengraffiti, aufbaut.

Die Kunstwerke der Urban Art umweht noch ein Hauch des Underground, der Geruch der Straße. Auch wenn die Künstler jetzt auf Leinwand arbeiten und somit transportable Kunstwerke schaffen, setzt die Urban Art ihren Ursprung auf den Wänden und Zügen der Städte voraus. Viele Urban-Art-Künstler arbeiten sowohl im Atelier als auch im öffentlichen Raum. Je nach Künstler changiert die zeitgenössische Urban Art zwischen Underground, Pop-Kultur und abstrakter Kunst. Das macht die Beschäftigung mit Urban Art besonders spannend.

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Die Künstlerauswahl zur  „UrbanArt Biennale 2015“ erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Urban-Art-Künstler Reso, der aus dem Saarland stammt und mittlerweile international bekannt ist.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen.

 

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