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Stadt Völklingen hat bereits 227 Flüchtlinge aufgenommen – 60 Prozent in privaten Wohnungen

#Völklingen. Insgesamt 227 Flüchtlinge wurden in den letzten Monaten in der Stadt Völklingen aufgenommen. Überwiegend stammen die Flüchtlinge aus den vom Krieg zerstörten Teilen in Syrien. Rund 75 Prozent der untergebrachten Flüchtlinge kommen aus diesem Land. 15 Prozent stammen aus Eritrea und weitere zehn Prozent aus Ländern wie Afghanistan und dem Irak. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Einzelpersonen. 15 Prozent der Personen kommen als Familie.

Wie Oberbürgermeister Klaus Lorig erklärte, treffen derzeit in der Woche ungefähr zehn Personen in Völklingen ein. Sie kommen aus der Landesaufnahmestelle in Lebach und werden durch den Regionalverband Saarbrücken zugewiesen. Die Zuweisung erfolgt nach einer Quotenregelung, die für die Stadt Völklingen aufgrund ihrer Größe 25,8 Prozent beträgt.


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Klaus Lorig: „Wir gehen davon aus , dass bis zum Ende des Jahres noch weitere 150 bis 200 Personen aus den Krisengebieten zugewiesen werden und dann auch unterzubringen sind.“

Untergebracht sind die Flüchtlinge in Völklingen derzeit zu sechzig Prozent in Wohnungen privater Vermieter, die über die gesamte Stadt und Stadtteile verteilt sind. Die restlichen vierzig Prozent sind in Wohnungen der Gemeinnützigen Städtischen Wohnungsgesellschaft (GSW) untergebracht. Das Innenministerium hat ein Flüchtlingswohnraumprogramm aufgelegt. Aus diesem Programm hat die GSW bisher in einer ersten Zuweisung Finanzmittel in Höhe von 580.000 Euro zur Sanierung von 32 Wohnungen erhalten. Die Sanierung wird derzeit zügig vorangetrieben. Ein zweiter Zuschussantrag der GSW an das Innenministerium ist bereits gestellt; der Antrag umfasst weitere 31 Wohnungen und deren Sanierung.

Wie der Völklinger Verwaltungschef erklärte, hat auch die Stadt Völklingen einen eigenen Zuschussantrag gestellt. Dabei geht es um die Instandsetzung von insgesamt neun Wohnungen in der ehemaligen Obdachlosenunterkunft in der Zilleichstraße. Diese Wohnungen sind nach der Fertigstellung vorwiegend für Familien vorgesehen.

Oberbürgermeister Klaus Lorig verweist auf die große Hilfsbereitschaft in Völklingen und das Angebot von Privatvermietern. Lorig: „Bisher wurden alle Flüchtlinge problemlos untergebracht. Auch ist die Verteilung dezentral auf das gesamte Stadtgebiet erfolgt.“ Der Völklinger Oberbürgermeister verwies gleichzeitig darauf, dass auch deutsche Familien im „Wohnungsprogramm“ der GSW Berücksichtigung finden.


Quelle: Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Stadt Völklingen.

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