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Sozialminister Andreas Storm: Stärkung der Kranken- und Altenpflege im Saarland – Landesweiter Tag der Pflege am 18. Mai 2014 – Erfolgreiches Netzwerk mit Modellcharakter für die Pflege

#Saarland. „Die Stärkung der Alten- und Krankenpflege wird auch im kommenden Jahr einer der Arbeitsschwerpunkte der saarländischen Landesregierung sein“, sagte Sozialminister Andreas Storm heute auf der Landespressekonferenz in Saarbrücken. „Wir werden dabei Verbesserungen für alle in der Pflege schaffen, die zu Pflegenden, die Pflegenden und die Familienangehörigen“,  führte Storm aus.

Die in 2013 gestartete Imagekampagne „Wertvolles Pflegen“ der Landesregierung hat besonders zum Ziel, die Anerkennung und Wertschätzung der in der Pflege Arbeitenden zu stärken und die Gewinnung von Fachkräften für die Pflege weiter zu unterstützen. Im Saarland wurde im Rahmen der Ausbildungsoffensive für die Altenpflege schon 2011 eine Umlagefinanzierung  eingeführt. „Damit haben wir einen Aufwuchs von 465 Ausbildungsverhältnissen im Schuljahren 2009/10 auf 920 im Schuljahr  2012/13 verzeichnet. Für das Schuljahr 2013/14 rechnen wir mit über 1000 Auszubildenden in der Altenpflege insgesamt. Das ist mehr als eine Verdoppelung“, erklärte der Minister. „Im kommenden Jahr werden wir die saarländische Berufsordnung für Pflegekräfte überarbeiten sowie das seit 2009 bestehende Landesheimgesetz Saarland  an heutige Bedarfe anpassen. Mit der Verabschiedung der Mitwirkungsverordnung zum Landesheimgesetz Saarland werden die Rechte der Menschen in den saarländischen Heimen gestärkt und die rechtliche Grundlage für die Interessenvertretungen in den Pflege- und Behinderteneinrichtungen an heutige Bedürfnisse angepasst“, erläuterte der Minister. Darüber hinaus wird ein landesweiter Tag der Pflege am 18. Mai 2014 stattfinden. In diesem Rahmen sollen verstärkt Fachkräfte als „Wiedereinsteiger“ beworben werden. „Wir waren und sind im Saarland gut aufgestellt, denn es ist uns gelungen, ein gut funktionierendes Netzwerk aufzubauen und alle Akteure in der Pflege an einen Tisch zu bringen. Das ist einmalig in Deutschland“, betonte Storm. Auch vor diesem Hintergrund, so Storm weiter, könne er sich vorstellen, dass das Saarland zu einer Modellregion in der Pflege werden könne.


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Als Ergebnis der bisherigen Koalitionsverhandlungen zeichnet sich auf Bu8ndesebene eine grundlegende Reform zur Stärkung der Pflege ab. Die Attraktivität der Pflegeberufe sowohl in der Alten- als auch in der Krankenpflege soll verbessert werden. Deshalb sollen die Arbeitsverdichtung abgebaut und über eine bessere Bezahlung die Pflegeberufe aufgewertet werden. „Pflegekräfte leisten hervorragende Arbeit, nur so kann der künftige Bedarf an engagiertem und kompetentem Personal gedeckt werden“, sagte Storm. Für Kranken- und Pflegekräfte soll die Pflegeausbildung reformiert werden und durch ein neues Pflegeberufegesetz ein einheitliches Berufsbild mit einer gemeinsamen Grundausbildung und darauf aufbauend einer Spezialisierung für die Alten- Kranken- und Kinderkrankenpflege etabliert werden. Für die pflegenden Familienangehörigen soll es künftig ein Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit geben, der die Möglichkeiten des Pflegezeit- und des Familienpflegezeitgesetzes zu-sammenführt und weiterentwickelt. So soll die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf besser unterstützt werden. „Die maximal 10-tägige Auszeit, die man künftig in Anspruch nehmen kann, soll mit einer Lohnersatzleistung, dem Pflegekrankengeld, analog dem Kinderkrankengeld gekoppelt werden“, sagte Storm, der auch für die Unionsseite an den Koalitionsverhandlungen in Berlin teilnimmt.

„Neben den wichtigen Weichenstellungen in der Pflegepolitik, die aktuell bei den Koalitionsverhandlungen behandelt werden, haben wir hier an der Saar im vergangenen Jahr erfolgreich und miteinander Wege zur „Stärkung der Pflege“ im Saarland aufgezeigt. Der 2. Saarländische Pflegekongress am kommenden Freitag wird – im Sinne einer Zwischenbilanz – nicht nur das bisher geleistete beleuchten, sondern auch Akzente, zum Beispiel in der Diskussion um einen neuen Pflegbedürftigkeitsbegriff oder beim Thema Entbürokratisierung in der Pflege setzen, die dann im Pflegdialog des Jahres 2014 zu weiteren Verbesserungen führen werden“, so Minister Storm. „Wir stehen vor großen Aufgaben – aber im Sinne des „Aufbruchs in eine neue Pflege“ gehen wir diese gemeinsam an!“

Für weitere Fragen zur Medien-Info stehen wir Ihnen gerne unter Telefon (0681) 501 3097 zur Verfügung.

(PM Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie)

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