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So sparen Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung

#Völklingen. Viele junge Menschen können es kaum erwarten: Endlich haben sie die Führerscheinprüfung bestanden und können sich das heißersehnte erste eigene Auto zulegen. Die Ernüchterung folgt leider oft auf dem Fuße – Fahranfänger zahlen die höchsten Versicherungsbeiträge von allen. Das ist keine Schikane, sondern statistisch berechnetes Risiko: Je höher eine Versicherung das individuelle Schadenrisiko einschätzt, umso höher der Versicherungsbeitrag. Dennoch gibt es Möglichkeiten, mit niedrigeren Beiträgen zu starten.

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Höhere Schadenfreiheitsklasse durch Zweitwagenversicherung
Eine clevere Methode ist es, das Auto von den Eltern oder anderen Verwandten als Zweitwagen versichern zu lassen und den Fahranfänger als Fahrer einzutragen. So läuft der Wagen unter der Schadensfreiheitsklasse der langjährigen Fahrer, die wiederum keine Nachteile dadurch haben. Selbst im Schadenfall verschlechtert sich die Schadenfreiheitsklasse für den Hauptwagen nicht. Als Alternative lohnen sich häufig Familientarife – wenn die Eltern beim gleichen Versicherer sind, können Fahranfänger oft mit einer höheren Schadenfreiheitsklasse einsteigen.

Begleitetes Fahren zahlt sich aus
Jugendliche, die ihren Führerschein mit 17 Jahren erhalten haben, dürfen bis zur Volljährigkeit bereits in Gegenwart einer erfahrenen Person fahren. Wenn sie 18 werden, wird ihr Schadenrisiko durch die erlangte Fahrpraxis als geringer eingeschätzt und sie sparen bis zu 20 Prozent an Versicherungsbeiträgen. Bei der Berechnung der Beiträge für die Autoversicherung spielt neben der Praxis auch die Typklasse des Autos eine Rolle. Typische „Fahranfänger-Autos“ haben eine höhere Typklasse, wodurch auch höhere Beträge fällig werden. Die Typklasse können Sie zum Beispiel hier in Erfahrung bringen und dann in Ihre Wahl miteinbeziehen. Andere Kriterien wie die Regionalklassen sind hingegen weniger beeinflussbar.

Schadenfreiheitsrabatte übernehmen
Insbesondere, wenn Fahranfänger über die Eltern mitversichert waren, können sie die Schadenfreiheitsrabatte bei Abschluss einer eigenen Versicherung übertragen lassen. In den meisten Fällen ist das ohne Probleme möglich, vor allem, wenn sie die Versicherung nicht wechseln wollen. Auch von anderen Verwandten oder Lebenspartnern können Rabatte in der Regel unkompliziert übernommen werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der alte Versicherungsnehmer in diesem Fall alle Schadenfreiheitsklassen verliert. Diese Option ist also nur sinnvoll, wenn der Vertrag nicht mehr gebraucht wird. Außerdem ist hierbei zu beachten, dass nur so viele Klassen übernommen werden können, wie der Fahranfänger an Jahren gefahren ist. Es geht also nicht, mehr Klassen zu bekommen, als man selbst erreicht hätte, wenn man direkt nach der Führerscheinprüfung eine Versicherung angemeldet hätte. Red.

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