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„Schädel – Ikone. Mythos. Kult.“: Neue Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

#Völklingen. Ab Samstag, dem 25. Juli 2015, präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die Geschichte der Menschheit. Die Ausstellung „Schädel – Ikone. Mythos. Kult.“ umfasst rund 150 menschliche Schädel und Köpfe aus allen Kulturkreisen von der Eiszeit und der Zeit der Kelten bis zur Gegenwart. Die Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte bietet einen umfassenden Überblick zur besonderen Bedeutung von Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen.

Plakat zur Ausstellung "Schädel - Ikone. Mythos. Kult." im Weltkulturerbe Völklinger Hütte Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel/Franz Mörscher/Glas AG
Plakat zur Ausstellung „Schädel – Ikone. Mythos. Kult.“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel/Franz Mörscher/Glas AG

 


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Die Ausstellung „Schädel – Ikone. Mythos. Kult.“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte erzählt spektakuläre Geschichten von Kopfjägern, von Voodoo-Zauber und der Verehrung von Schädelreliquien. Ein zentraler Punkt ist der Aspekt des Memento Mori, die Ausstellung ist auch eine Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Tod. Das Spektrum reicht bis zur Verwendung des Schädel-Motivs in der heutigen Graffiti- oder Gothic-Kultur.

Zu den spektakulärsten Exponaten zählen der Kristallschädel, um den sich seit jeher zahlreiche Mythen ranken, und ein Miniaturschädel aus dem Saarland, der mit großer Sicherheit von Leonardo da Vinci stammt. Die Geschichte des ‚Leonardo‘-Schädels wurde erst kürzlich in der ZDF-Sendung „Terra Xpress“ vom 24. Mai 2015 erzählt (http://www.zdf.de/form/globale-suche-10.html?text=Leonardo-Sch%C3%A4del&Suchen=&action=search). Möglicherweise enthält der Schädel einen Geheimcode von Leonardo.

„Der Kopf als Sitz des Gehirns steht in der Kulturgeschichte des Menschen oft pars pro toto für den ganzen Menschen. Mit seinem berühmten Zitat „Ich denke, also bin ich“ hat René Descartes diesen Zusammenhang auf den Punkt gebracht. In der Ausstellung „Schädel – Ikone. Mythos. Kult.“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte treffen Schädel als Ursprung des Denkens auf die bedeutendsten Erzeugnisse menschlicher Intelligenz: die Maschinen. Schädel aus mehreren Jahrtausenden Menschheitsgeschichte treten in Dialog mit den weltweit einmaligen Gebläsemaschinen des UNESCO-Weltkulturerbes Völklinger Hütte“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Die Ausstellung „Schädel – Ikone. Mythos. Kult.“ entsteht in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim. Zahlreiche Exponate werden im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zum ersten Mal gezeigt.

Ein großer Teil der Exponate stammt aus der Schädelsammlung des Künstlers und Darwinisten Gabriel von Max (1840 – 1915) – eine der größten Schädelsammlungen dieser Art. 1917 gelangte sie in den Besitz der Reiss-Engelhorn-Museen. Finanziert wurde der Ankauf insbesondere durch eine Spende von Geheimrat August Röchling, einem Mitglied der Familie Röchling, die auch die „Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke“ in Völklingen betrieb.

Damit steht die Ausstellung „Schädel – Ikone. Mythos. Kult.“ in einer historischen Beziehung zur Geschichte der Völklinger Hütte. Thematisch setzt sie das erfolgreiche ScienceCenter Projekt „Dein Gehirn“ (2009/2010) mit kulturhistorischen Dimensionen fort.

Die Ausstellung „Schädel – Ikone. Mythos. Kult.“ wird gefördert vom Saarland, Saarland-Sporttoto und der Röchling Stiftung, Mannheim.


Quelle: Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung des Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

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