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Saarländische Forscher unterstützen Europol bei einer besseren Strafverfolgung im Internet

#Saarland. Am vergangenen Freitag unterzeichnete das Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität von Europol (EC3) ein Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA) aus Saarbrücken, um die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität zu fördern.


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Diese Absichtserklärung haben die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, der stellvertretende Direktor von Europol, Will van Gemert, und der Direktor des CISPA, Professor Michael Backes, in der Europol-Zentrale in Den Haag unterzeichnet. Da das CISPA im Saarland angesiedelt ist, hat die Landesregierung das Kompetenzzentrum bei der Kooperationsanbahnung mit Europol unterstützt.

„Mit dem Abschluss der Kooperationsvereinbarung des CISPA mit Europol sind wir dem Ziel, unseren Bürgern in Europa den bestmöglichen Schutz zu bieten, einen Schritt näher gekommen“, sagte Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer. „Für die Erfüllung des breiten Aufgabenspektrums von Europol wird die Zusammenarbeit mit den Forschern aus dem Saarland entscheidend dazu beitragen, die Effizienz der Zusammenarbeit auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu erhöhen – denn die Kriminalität arbeitet über alle Grenzen hinweg. Insbesondere die Bekämpfung der Internetkriminalität verlangt von den Strafverfolgungsbehörden zunehmend eine effektive Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft sowie der Wissenschaft.“

Der stellvertretende Direktor von Europol, Wil van Gemert, sagte: „Das EC3 bei Europol ist sehr froh über die Zusammenarbeit mit dem CISPA, um weitere Kapazitäten im Kampf gegen die wachsende Bedrohung durch die Internetkriminalität zu schaffen. Die Kooperation wird den intensiven Austausch von Know-how in den Bereichen Malware, Kryptographie und anderen Internet-Themen ermöglichen, und uns so bei dem weltweiten Kampf gegen eine ganze Reihe von Online-Verbrechen helfen können.“

„Das CISPA ist überzeugt, dass diese Vereinbarung beispielhaft sein kann, wie die Wissenschaft in Zukunft mit den Strafverfolgungsbehörden und der Privatwirtschaft auf europäischer Ebene und darüber hinaus kooperieren kann“, sagte der Direktor des CISPA, Professor Michael Backes. „Gerade die Herausforderungen in der Computerkriminalität verlangen eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten.“

Die unterzeichnete Vereinbarung ermöglicht die intensive Zusammenarbeit von Europol und CISPA in der Internetkriminalität. Während des Besuchs in Den Haag haben Vertreter von Europol die saarländische Delegation umfassend über ihre operativen Aufgaben informiert: Dabei ging es um die Bekämpfung von Cyberkriminalität, Terrorismus und die gemeinsame Anstrengungen der EU-Mitgliedstaaten, die Verbreitung von terroristischem und gewalttätig-extremistischen Materials über soziale Medien zu bekämpfen.


Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung von Europol, CISPA und der Staatskanzlei des Saarlandes

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