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Rücktritt Lorigs als Aufsichtsratsvorsitzender jetzt möglich und notwendig

#Völklingen. Der Oberbürgermeister der Stadt Völklingen muss nicht mehr „Zwangsvorsitzender“ des Aufsichtsrates der Stadtwerke sein. Als solcher bezeichnet sich Klaus Lorig gerne, wenn es Kritik an seiner Rolle bei den Stadtwerken gibt. Für eine Änderung der entsprechenden Klausel im Gesellschaftsvertrag, nach dem der Oberbürgermeister automatisch Aufsichtsratsvorsitzender ist, unternahm er jedoch nie etwas.

Der Stadtrat hat dies auf Antrag der SPD Fraktion in seiner Sitzung am 8.Juni unter Mithilfe eines Juristen erledigt. Künftig wird der Vorsitzende „aus der Mitte des Aufsichtsrates gewählt“.


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Die SPD fordert Lorig nun zum Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender auf, damit bei der nächsten Sitzung Ende Juni eine Neuwahl stattfinden kann. Erik Kuhn, Fraktionsvorsitzender der SPD und Aufsichtsratsmitglied, steht zur Verfügung: „Ich übernehme dieses Amt gerne und freue mich darauf. Die Stadtwerke haben sich unter der neuen Geschäftsführung gut aufgestellt und haben enormes Potential. Für die Fehler der Vergangenheit wird Lorig aber weiter in der Verantwortung bleiben.“

Lorig bleibt als Oberbürgermeister Mitglied im Aufsichtsrat und Vertreter der Stadt in der Gesellschafterversammlung.

Hintergrund:

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats koordiniert die Arbeit des Gremiums, leitet dessen Sitzungen und nimmt die Belange nach außen wahr. Er ist auch das Sprecher des Aufsichtsrates in der Öffentlichkeit.

PM SPD

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