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Rauchmelderpflicht: Wohnungseigentümer drohen Strafen bei Nichteinhaltung!

#Saarland. Auch wenn es nicht überprüft wird: Wird die Rauchmelderpflicht durch den Wohnungseigentümer nicht eingehalten, kann es brenzlig werden!

Kommt es zu einem Brandunglück, bei dem eine Person zu Schaden kommt, ermittelt die Polizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft immer häufiger, ob die Rauchmelderpflicht ordnungsgemäß erfüllt wurde und ob die Einhaltung das Unglück hätte verhindern oder mildern können.


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Feuerwehr im Einsatz (Symbolfoto: Hell/Archiv)
Rauchmelder können Fotos wie diese Verhindern! (Symbolfoto: Hell/Archiv)

Anschließend muss der Wohnungseigentümer damit rechnen, dass bei der Nichteinhaltung der Rauchmelderverordnung ein Strafverfahren gegen ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung oder gar fahrlässiger Tötung eingeleitet wird. Das gilt nicht nur bei Mietwohnungen! Auch das Eigenheim mit der eigenen Familie wird rechtlich so behandelt!

Wie sich die Feuerversicherungen in einem solchen Fall verhalten ist offen!

 Rauchmelder retten Leben. Gegebenen Falls nicht nur Ihre Freiheit! Lassen Sie es also nicht so weit kommen.

Mehr über Rauchmelder erfahren Sie unter https://www.rauchmelder-lebensretter.de/ oder bei einem entsprechenden Fachbetrieb.


Hintergrund:

(Quelle: https://www.saarland.de/218755.htm)

Einbaupflicht:
– für Wohnungen in Neu- und Umbauten:  seit dem 01 Juni 2004
– für bestehende Wohnungen:   umzusetzen bis 31.12.2016

Jeweils mindestens ein Rauchwarnmelder ist in Wohnungen einzubauen in allen:
– Schlafräumen
– Kinderzimmern sowie
– Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen.
Die Richtlinien für eine ordnungsgemäße Installation und Wartung von Rauchwarnmeldern sind in der Anwendungsnorm DIN 14676 festgelegt. Sie bezieht sich auf den privat genutzten Wohnbereich, der mit batterie- oder netzbetriebenen Rauchwarnmeldern ausgestattet ist.. Die Einhaltung der DIN-Vorschriften ist Voraussetzung für eine fachgerechte und rechtlich einwandfreie Installation und den sicheren Betrieb der Lebensretter.

Verantwortlich:
– für den Einbau: der Eigentümer
– für die Betriebsbereitschaft: der unmittelbare Besitzer, bei Mietwohnungen der Mieter, es sei denn der Eigentümer übernimmt dies selbst.
Die DIN 14676 schreibt eine Inspektion, Wartung und Funktionsprüfung der Warnsignale von Rauchwarnmeldern nach Angaben des Herstellers, mindestens jedoch einmal im Abstand von 12 Monaten (+/- 3 Monate) vor.

Kontrolle:
Eine Kontrolle der Rauchwarnmelderpflicht durch die Bauaufsichtsbehörden, Feuerwehren oder sonstigen Behörden findet nicht statt. Ein Verstoß gegen die Einhaltung der Rauchwarnmelderpflicht kann im Brandfall ein strafrechtliches Verfahren nach sich ziehen, sollten durch Feuer und/ oder Rauch Personen zu Schaden kommen.

Gesetzliche Grundlage:
§ 46 Absatz 4 Landesbauordnung (LBO) lautet:
In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümerinnen und Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen und Besitzern, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

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