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Oberbürgermeisterin: Freude über beschlossene Kohle-Strukturhilfen 

#Völklingen. „Dass über 128 Millionen Euro in den nächsten 18 Jahren ins Saarland fließen werden, ist eine gute Nachricht für das Saarland und hoffentlich auch für Völklingen!“, freut sich Völklingen Oberbürgermeisterin Christiane Blatt.Denn mit der ehemaligen Tagesanlage Luisenthal war Völklingen einst ein wichtiger Standort in der Kohlenproduktion. Die Grube Luisenhal war über 100 Jahre lang Abbauort der saarländischen Steinkohle, tausende von Menschen waren dort beschäftigt, der Stadtteil ist geprägt vom Kohleabbau. Nach dem Ende des Saarbergbaus hat der Zahn der Zeit seine Spuren auf dem Gelände der Tagesanlage Luisenthal hinterlassen. Das Gelände liegt seit 2002 brach und zerschneidet den Völklinger Stadtteil in zwei Hälften.

Seniorenbetreuung

„Wir können Geld aus dem Finanzpaket für den Strukturwandel sehr gut brauchen“ sagt Blatt. „Bereits im Sommer des vergangenen Jahres habe ich mich mit einem Schreiben an die Landesregierung gewandt und Projektvorschläge für die Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz gemacht.“

Blatt weiter: „Das Gelände eigne sich hervorragend, um neue Unternehmen und Gewerbe anzusiedeln und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Auch könnten dort jungen Familien durch eine Wohnbebauung auf urbaner Fläche eine Zukunftsperspektive gegeben werden. Das Interesse für neuen Wohnraum in Luisenthal ist groß, denn die Luisenthaler haben trotz der schwieriger Situation, nach wie vor eine hohe Affinität zu ihrem Stadtteil. Zudem ist eine fußläufige Verbindung zwischen dem oberen Bereich und dem unteren Bereich des Stadtteils längst überfällig. Auch eine Gedenkstätte, die an das Grubenunglück 1962 erinnert, das größte Grubenunglück Deutschlands, sollte hier einen würdigen Ort des Erinnerns finden. Es wird Zeit, dass diese Fläche wieder mit Leben gefüllt wird und der Stadtteil Luisenthal nach der Kohle eine positive Zukunftsperspektive bekommt!“

„Ich hoffe, dass die Stadt Völklingen nicht leer ausgeht, denn wir waren und sind bis heute noch vom Kohleaustieg und dem Strukturwandel gezeichnet.“

PM Stadt/Red.

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