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Neue Hilfe für Familien bei Computersucht Jugendlicher

#Regionalverband_Saarbrücken. Die Suchtberatungsstelle im Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken bietet ab sofort ein neues familienorientiertes Interventionsprojekt bei problematischer Internetnutzung an. Das Angebot heißt „ESCapade“ und ist von der Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit entwickelt worden. „ESCapade“ wird kostenlos in Kooperation mit der Suchtberatungsstelle im Gesundheitsamt des Landkreises St. Wendel und der Suchtberatung „Knackpunkt“ der Hospital-Stiftung St. Wendel saarlandweit angeboten.


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Nach einer vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Studie sind deutschlandweit 250.000 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren internetabhängig. Die Anzahl an problematischen Internetnutzern ist aber weitaus höher. Die Grenzen zwischen problematischer Nutzung und Suchtverhalten sind dabei fließend.
Erste Warnsignale können hier Vernachlässigung von Freundschaften, anderen Freizeitaktivitäten sowie Pflichten in Schule oder Ausbildung sein.

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Wenn Jugendliche immer mehr in Onlinespielwelten und Chatforen abtauchen, kommt es oft auch zu Konflikten in der Familie. Hier setzt das Projekt ESCapade mit einem neuen Ansatz an: Nicht der jugendliche PC-Nutzer steht im Mittelpunkt, sondern die Familiensituation.“

 

Regionalverband und Landkreis St. Wendel bieten neues Projekt saarlandweit an

ESCapade richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von 13 bis 18 Jahren, weil diese erfahrungsgemäß besonders von der Problematik betroffen sind. Ziel ist, die Situation für alle Familienmitglieder zu verbessern, gemeinsam Lösungen und Alternativen zu entwickeln und die Jugendlichen langfristig zu stabilisieren.

Nach zwei Vorgesprächen bildet ein Familienseminartag das Herzstück des Programms. An diesem Tag kommen mehrere Familien mit den Beraterinnen zusammen. So können sich Eltern untereinander austauschen und Jugendliche treffen auf Gleichgesinnte. Gemeinsam werden von der Familie Regeln ausgehandelt, welche sowohl für die Jugendlichen als auch für die Eltern gelten. Jugendliche und Eltern müssen Zugeständnisse machen, aber auch Grenzen setzen. In den Wochen nach dem Seminartag folgen bis zu drei individuelle Familiengespräche, in der die abgesprochenen Regeln und Lösungen gemeinsam überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Information und Anmeldung:
Gesundheitsamt Regionalverband Saarbrücken, Iris Klein, 0681 / 506 5355, iris.klein@rvsbr.de
Gesundheitsamt Landkreis St. Wendel, Martina Scheid, 06851 / 801 5322, m. scheid@lkwnd.de
Stiftung Hospital St. Wendel, Cornelia Münz, 06851 / 8908 110, knackpunkt@stiftung-hospital.de
Infos und Selbsttest unter www.escapade-projekt.de

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