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Kurzmeldung – Brandaktuell: Fristverlängerung für CityCenter alias Rathaus-Galerie

#Völklingen. Nun ist es amtlich:  Der Stadtrat gibt dem Investor für sein City-Center-Projekt, das inzwischen in Rathaus-Galerie umbenannt wurde, Zeit bis zum Jahresende! Diese Entscheidung wurde nach einer 90 Minütigen Debatte durch den Stadtrat mehrheitlich mit den Stimmen von IG Pro Völklingen, CDU und FDP (Info von Paul Ganster (Die Linke)) beschlossen. Neues soll es vom Investor nicht wirklich gegeben haben, konkretes auch nicht, so berichtet die Saarbrücker Zeitung.

Eingangsbereich des ehem. Kaufhof in Völklingen
Dieser Anblick soll nun bis Jahresende ein Ende finden.


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Ein Gedanke zu „Kurzmeldung – Brandaktuell: Fristverlängerung für CityCenter alias Rathaus-Galerie

  • 18. März 2014 um 21:11
    Permalink

    Bevor ich hier irgendwelche CityCenter-Dramen verbreiten, überlege ich mir, warum der Stadtrat diese Entscheidung getroffen hat:

    Fristverlängerung! Warum?
    Die Antwort ist für mich alleine aus diesen Gründen einfach:
    – Wenn kein Geld da ist, ist auch keines für einen Kaufhof-Rückkauf da.
    – Außerdem ist so weiterhin der Investor/aktuelle Eigentümer für die Verkehrssicherung/Versicherung etc. PP verantwortlich, auch das ist für die Stadt zur Zeit finanziell das bessere, wenn auch sicher nicht optisch.

    Dies ist weder eine Bewertung der Sachlage, noch eine Meinung dazu – doch sollte auch einmal das „Warum?“ zu einer Entscheidung Beachtung finden.
    Ich glaube aber alleine dies sind zwei wichtige Faktoren für die nahende Entscheidung.

    Weitere könnten sein, dass sich kein weiterer interessierter Investor findet.

    Aus meiner eigenen Sicht:
    Die Fristverlängerung ergibt aus oben aufgezählten Gründen Sinn. Bis zum Jahresende tragen die Investoren die finanziellen Lasten im Zusammenhang mit den Immobilien, nicht die Stadt – und damit auch nicht der Steuerzahler.
    Auch die Abrisskosten sind zumindestens vorerst nicht auf den Steuerzahler abgewälzt.
    Prinzipiell wären inzwischen Gesetze notwendig, die einen Immobilienbesitzer von leerstehenden Gebäuden daran hindern, diese länger als (z.B.) 5 Jahre leerstehen zu lassen, ansonsten ist er zum Abriss oder sanierung verpflichtet.
    Aktuell denken Unternehmen nicht daran ihre leerstehenden, ehemaligen Niederlassungen abzureißen (oder zu sanieren!) und die Abrissfläche zumindestens mit Rasen zu begrünen (und zu pflegen!). Doch lieber werden diese als Abschreibungsobjekte selbst genutzt, als solche verkauft oder man hofft einfach, dass sich ein dummer findet der die Immobilie kauft: Z.B. die Kommune.
    So werden noch Einnahmen aus dem Verkauf generiert, und die Abriss-/Sanierungskosten gespart.
    Das Problem ist: Wo setzt man die Grenze? Ist ein Gebäude mit 20 Wohneinheiten, wovon eine als Lager genutzt wird nun ein Leerstand? – Naja… hier sollte man mal einen Gesetzesentwurf machen… denn dann hätten viele Kommunen einige Probleme weniger.
    Klar sollte es auch Ausnahmen geben, historisch wertvolle Gebäude müssten dann saniert werden, weil ein Abriss nicht in Frage kommt… aber das trifft im Fall Kaufhof ja wohl nicht zu….
    Es stellt sich auch die Frage wie weit wäre so ein Gesetz mit den vorhandenen Gesetzen vereinbar – da ich kein Rechtsanwalt oder Vollberufpolitiker bin, überlasse ich die genaue Überlegung denen, die dies fundierte wissen haben (sollten)….

    Antwort

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